Waldbrände in Italien halten Feuerwehr in Atem

Zahlreiche Wald- und Buschbrände halten die Feuerwehr in Italien in Atem. Am Dienstag rückte die Feuerwehr nach eigenen Angaben mehr als tausend Mal aus, um die Feuer zu bekämpfen. (Archivbild)

Zahlreiche Wald- und Buschbrände halten die Feuerwehr in Italien in Atem. Am Dienstag rückte die Feuerwehr nach eigenen Angaben mehr als tausend Mal aus, um die Feuer zu bekämpfen. Besonders gefährlich war die Lage am Dienstagabend in der Nähe des Nationalparks des Vesuv. Dort breiteten sich auf einer Strecke von zwei Kilometern sehr hohe Flammen aus. Mehrere Wohnhäuser und Restaurants wurden evakuiert.

Über dem Vesuv stieg eine Rauchsäule auf, die im gesamten Golf von Neapel zu sehen war. Die italienische Nachrichtenagentur Agi berichtete, die Staatsanwaltschaft des Badeortes Torre Annunziata am Fuße des Vesuv habe Ermittlungen zur Ursache der Brände eingeleitet.

Auch auf Sizilien wüteten mehrere Brände. Messina im Nordosten der Insel war von Feuern eingekreist. Deswegen waren am Montag eine Universität und mehrere Wohnhäuser evakuiert worden. Die Flammen zerstörten bereits 2000 Hektar Olivenhaine und Weinberge. Weitere Brände wurden aus den süditalienischen Regionen Apulien und Kalabrien sowie aus dem Umland der Hauptstadt Rom und aus den zentralitalienischen Abruzzen gemeldet.