Walace sorgt beim HSV erneut für Ärger

Der Brasilianer Walace steht beim Hamburger SV vor dem Aus

Der Brasilianer Walace tanzt den Verantwortlichen des Hamburger SV erneut auf der Nase herum und provoziert seinen Abschied vom Bundesliga-Dino.

Was war passiert? Nach seiner Degradierung in die zweite Mannschaft des HSV sollte der Mittelfeldspieler am Sonntag beim Auslaufen des Regionalliga-Teams teilnehmen. Doch dort tauchte der Brasilianer nicht auf. Am Abend lüftete der Olympiasieger von Rio dann selbst den Grund seiner Abwesenheit - auf Instagram veröffentlichte der Profi Bilder von einem privaten Trip nach Mailand.   


Das neuerliche Vergehen wird nun Konsequenzen für Walace haben. Am Dienstag wird es einen weiteren Gipfel mit dem Streik-Profi geben. Eine Rückkehr in der Bundesliga-Kader des HSV scheint damit ausgeschlossen. Dabei hatte der HSV seinem Spieler zuvor noch alle Türen offen gehalten. "Wenn er sein Fehlverhalten reflektiert hat, kann er in einem Gespräch wieder auf den Trainer zugehen", sagte der Direktor Sport, Bernhard Peters.

Walace widersetzt sich dem Trainer

Der Brasilianer hatte sich zuvor beim Debüt des neuen Coaches Christian Titz gründlich daneben benommen und sich den Anweisungen des Trainer widersetzt. Walace hatte keine Lust - wie vom Trainer geplant - gegen Hertha BSC (1:2) in der Innenverteidigung zu spielen. Der Mittelfeldspieler wurde daraufhin nicht in den Kader berufen, unterstützte die Kollegen dann auch nicht im Stadion - sondern posierte für lustige Fotos in den sozialen Netzwerken zu Hause. Als Strafe wurde Walace in die zweite Mannschaft versetzt.

Zur Erinnerung: Schon im Winter hatte Walace gestreikt und war erst verspätet ins Trainingslager der Hamburger geflogen.

Der Rio-Olympiasieger war Ende Januar 2017 für rund neun Millionen Euro von Gremio Porto Alegre an die Elbe gewechselt.