Wahlkampf: Angela Merkel verurteilt die AfD

Die Bundeskanzlerin sprach in ihrer Sommer-Pressekonferenz auch über Flüchtlinge.

Es sind noch dreieinhalb Wochen bis zur Bundestagswahl, aber Angela Merkel plant schon für die Zeit danach. Sie plant mit einer Kanzlerin namens Merkel, mit ihrem eigenen Wahlsieg also. Und das hört sich so an: Im Wahlkampf habe sie keine Zeit für viele Reisen in andere Staaten, um dort politische Gespräche zu führen. „Aber das wird auch wieder der Fall sein.“ Oder: Im November gebe es einen weiteren Auto-Gipfel.  Oder zur Familienzusammenführung von Flüchtlingen: „Ich werde mir das Anfang nächsten Jahres anschauen.“

Da unterbricht sich die Kanzlerin dann aber doch mal und sagt, sie wolle nicht arrogant erscheinen und  müsse also hinzufügen, „dass wir ja 'ne Wahl haben“. Sie fährt dann aber doch wieder fort: Man werde sich das dann Anfang des Jahres anschauen. Gemeinsam, so viel Offenheit dann immerhin doch.

Merkel bekräftigt ihre Entscheidungen als „richtig und wichtig“

Die Kanzlerin hält ihre jährliche Sommerpressekonferenz mit den Hauptstadt-Journalisten ab, anderthalb Stunden Fragen. Normalerweise hat das Seltenheitswert, in Wahlkampfzeiten ist es ein Merkel-Öffentlichkeitstermin von vielen. Lange waren Griechenland, die Euro-Krise, die Ukraine beherrschende Themen bei diesen Fragerunden. Der Auftritt vor zwei Jahren hat es zu einiger Berühmtheit gebracht: Damals, zu Beginn der Flüchtlingskrise und noch vor dem großen Ansturm aus Ungarn, verkündete die Kanzlerin zuversichtlich ihr „Wir schaffen das.“

Es folgten zwei heftige Jahre mit wilden Kämpfen in der Union, in der Merkel offen in Frage gestellt wurde. Nun ist sie wieder scheinbar uneinholbar in den Umfragen, noch dreieinhalb Wochen zur Wahl. „Ein spannender Zeitpunkt“, sagt Merkel. Sie findet auch den Wahlkampf spannend, sagt sie zumindest.

In dem hat ihr die SPD vor ein paar Wochen vorgeworfen, die Flüchtlingspolitik totzuschweigen. Merkel macht es so: Sie spricht nun...Lesen Sie den ganzen Artikel bei berliner-zeitung