England: Klopp und Wagner dürfen jubeln - "Eine gute Woche"

SID
England: Klopp und Wagner dürfen jubeln - "Eine gute Woche"

Der englische Erstliga-Spitzenreiter Manchester City eilt weiterhin von Sieg zu Sieg und hat seinen Vorsprung auf Verfolger und Stadtrivale Manchester United weiter ausgebaut. Die Mannschaft von Teammanager Pep Guardiola besiegte mit dem stark aufgelegten Nationalspieler Leroy Sane in der Startelf am elften Premier-League-Spieltag den FC Arsenal mit Weltmeister Mesut Özil 3:1 (1:0). Nach dem 15. Pflichtspielsieg in Serie haben die Sky Blues mit nun 31 Zählern bereits zwölf Punkte Vorsprung auf den Tabellensechsten Arsenal (19), bei denen Weltmeister Per Mertesacker nicht im Kader stand.
Titelverteidiger FC Chelsea besiegte Manchester United durch ein Kopfballtor des spanischen Stürmers Alvaro Morata (55.) mit 1:0 (0:0). Der Tabellenvierte Chelsea hat damit nur noch einen Zähler Rückstand auf die Mannschaft von Teammanager Jose Mourinho, die nach der zweiten Niederlage nun acht Punkte Rückstand auf Tabellenführer City hat. Der deutsche Nationalspieler Antonio Rüdiger wurde bei den Gastgebern in der 66. Minute eingewechselt. Dortmunds Champions-League-Gruppengegner Tottenham Hotspur mühte sich zuvor zu einem 1:0 (0:0)-Heimsieg gegen Tabellenschlusslicht Crystal Palace.
Die beiden deutschen Teammanager hatten zuvor einen erfolgreichen Samstag erlebt: Jürgen Klopp gewann mit seinem FC Liverpool bei West Ham United 4:1 (2:0) und behält Tuchfühlung zur Spitzengruppe. Klopps guter Freund und Trauzeuge David Wagner setzte sich mit Huddersfield Town trotz Unterzahl gegen West Bromwich Albion 1:0 (1:0) durch.
Für das zu Beginn furios aufspielende ManCity trafen der ehemalige Bundesligaprofi Kevin de Bruyne (19.), Sergio Aguero (50.) per Foulelfmeter und der Brasilianer Gabriel Jesus (74.). Arsenals französischer Stürmer Alexandre Lacazette (65.) sorgte für den zwischenzeitlichen Anschlusstreffer. Nationalspieler Ilkay Gündogan wurde in der 78. Minute für Raheem Sterling eingewechselt.
Hochzufrieden war Klopp mit der Vorstellung seiner Mannschaft. "Unsere Konterangriffe waren perfekt. Wir haben wunderbare Kombinationen gezeigt. 3:0, 3:0, 4:1 - es war eine wirklich gute Woche für uns", kommentierte der Ex-Dortmund-Coach. Sein West-Ham-Kollege Slaven Bilic muss hingegen ums einen Job fürchten. "Der Druck wird mit jedem Spiel größer, und im Moment ist er schon sehr groß", äußerte der ehemalige Bundesliga-Profi des Karlsruher SC, "man wird sehen, was der Klub macht. Der Verein steht über allem."
Zufriedenheit herrscht dagegen bei Huddersfield. Nach dem vierten Saisonsieg am 11. Spieltag beträgt der Vorsprung des Aufsteigers auf den ersten Abstiegsplatz bereits sieben Punkte. Der Niederländer Rajiv van la Parra (45.) traf zum Sieg. Innenverteidiger Christopher Schindler, der im Sommer 2016 vom damaligen Zweitligisten 1860 München nach Huddersfield gewechselt war, sah in der 57. Minute die Gelb-Rote Karte wegen wiederholten Foulspiels.
Liverpool feierte nach dem Ligasieg über Huddersfield (3:0) und dem Erfolg in der Champions League gegen NK Maribor (3:0) den dritten deutlichen Erfolg innerhalb einer Woche. Für die Reds, bei denen Nationalspieler Emre Can über 90 Minuten spielte, trafen Mohamed Salah (21./75.), der Ex-Schalker Joel Matip (24.) und Alex Oxlade-Chamberlain (56.), Manuel Lanzini (55.) erzielte das Tor der Londoner Gastgeber.