Waffenlobby NRA sagt wegen Corona-Lage Jahrestagung ab

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In den USA breitet sich die Delta-Variante stark aus

Angesichts des starken Anstiegs bei den Corona-Fallzahlen in den USA hat die einflussreiche Waffenlobby NRA ihre Jahrestagung kurzfristig abgesagt. "Die oberste Priorität der NRA ist die Sicherstellung der Gesundheit und des Wohlbefindens unserer Mitglieder, Mitarbeiter, Sponsoren und Unterstützer", erklärte die Organisation am Dienstag (Ortszeit). Die für kommende Woche in Harris County im Bundesstaat Texas geplante Jahrestagung werde deshalb abgesagt.

Der Entscheidung zur Absage der Veranstaltung sei eine "Analyse der relevanten Daten mit Blick auf Covid-19 in Harris County" vorausgegangen, erklärte die Lobbyorganisation. Sie sei zudem in dem Bewusstsein erfolgt, dass die Teilnehmer der Jahrestagung aus unterschiedlichen Teilen der USA anreisen und nach der Veranstaltung zu ihren "Familien, Freunden und Mitarbeitern zurückkehren" würden.

In den USA breitet sich derzeit die hochansteckende Delta-Variante des Coronavirus aus. Bisher sind in den USA nur rund 51 Prozent der Bevölkerung vollständig gegen das Coronavirus geimpft. Vor allem in konservativ geprägten Regionen wie in Texas stehen viele Menschen einer Impfung skeptisch gegenüber.

Wegen des starken Anstiegs bei den Neuinfektionen kehren einige Bundesstaaten wieder zu strengeren Corona-Maßnahmen zurück. Die Gouverneurin des Westküstenstaats Oregon kündigte am Dienstag sogar eine Rückkehr zur Maskenpflicht im Freien an. Die Maßnahme tritt demnach am Freitag in Kraft.

"Die Delta-Variante breitet sich schnell und in der Breite aus und stürzt unseren Bundesstaat in eine Krise, wie wir sie in dieser Pandemie noch nicht gesehen haben", sagte die Gouverneurin Kate Brown mit Blick auf Rekordzahlen bei den Infektionsfällen und Corona-bedingten Krankenhauseinweisungen. Masken hätten sich bereits in der Vergangenheit als "wirksam erwiesen, um die Fallzahlen nach unten zu bringen".

isd

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