Wütender Vettel-Boss droht mit Konsequenzen

Ferrari-Chef Sergio Marchionne kündigte nach dem Rennen in Malaysia Veränderungen an

Bei Ferrari könnten nach den Motorenproblemen von Sebastian Vettel und Kimi Räikkönen in Malaysia organisatorische Veränderungen anstehen.

Das kündigte zumindest Scuderia-Chef Sergio Marchionne gegenüber italienischen Medien an. Nach Singapur habe man laut Marchionne in Sepang bereits zum zweiten einen möglichen Sieg hergeschenkt.

"Es ist aber auch eine Tatsache, dass wir ein paar Probleme mit der Antriebseinheit haben, weil wir ein junges Team haben", beklagte Marchionne und kritisierte zudem die mangelnde Qualität der Einzelteile: "Wir greifen da ein und arbeiten daran", sagte der 65-Jährige.

Der verärgerte Marchionne will deshalb einige Veränderungen vornehmen: "Wir arbeiten jetzt an der Qualitätskontrolle und nehmen ein paar organisatorische Veränderungen vor. So ein Problem während des Rennens zu haben, macht uns wütend."


Hamilton zieht Vettel davon

In Malaysia musste Vettel nach Motorenproblemen im Qualifying von Platz 19 ins Rennen starten. Dennoch erreichte er nach einer furiosen Aufholjagd noch den vierten Rang. Noch schlimmer kam es für Raikkönen, der nach einem Defekt erst gar nicht an den Start gehen konnte. 

Bereits beim Großen Preis von Singapur waren beide Fahrer nach einer Kollision beim Start ausgeschieden.

Der Rückstand von Vettel auf den WM-Führenden Lewis Hamilton mit dessen Mercedes beträgt daher bereits 34 Punkte.