"Würde keinen Sinn machen" - Benedikt Höwedes hat noch nicht mit Juventus über die Zukunft gesprochen

Benedikt Höwedes ist schwer angetan von der Mentalität der Bianconeri und verweist auf zahlreiche Partien, die Juve erst kurz vor Schluss entschied.

Weltmeister Benedikt Höwedes hat nach seinem schwierigen Start bei Italiens Rekordmeister Juventus Turin auf spezielle Methoden zurückgegriffen. "Ich meditiere regelmäßig. Das vermittelt mir eine gewisse Ruhe und gibt mir Selbstsicherheit", sagte der Abwehrspieler der Tageszeitung Die Welt.

Höwedes hat sich seit seinem Wechsel von Schalke 04 drei schwere Verletzungen zugezogen, in der Serie A kam der 30-Jährige bislang erst einmal zum Einsatz. Das Meditieren habe er wegen der Probleme gebraucht. "Es hilft dir, etwas gelassener und lockerer zu werden", so Höwedes.

Höwedes hat noch Hoffnungen auf ein WM-Teilnahme

"Ich habe davon sehr profitiert", sagte der 44-malige Nationalspieler, Yoga macht Höwedes bereits seit Langem. Er sei aber "jetzt kein Guru. Ich meditiere auch nicht täglich."

Trotz seiner Leidenszeit hat Höwedes die Weltmeisterschaft in Russland nicht abgeschrieben. "Wenn ich rechtzeitig fit werde und in den kommenden Wochen noch viele Spiele für Juventus mache, mache ich mir schon berechtigte Hoffnungen, mit zur WM zu fahren. Vor allem deshalb, weil ich auf allen Positionen in der Abwehr spielen kann", sagte Höwedes. Mit Bundestrainer Joachim Löw stehe er in Kontakt.

Ob er im Sommer nach Ende des Leihvertrages zu Schalke 04 zurückkehrt oder in Turin bleibt, ist offen. Gespräche mit Juventus gab es bisher nicht. "Die würden für beide Seiten zum jetzigen Zeitpunkt keinen Sinn machen."