Das wünscht sich Heynckes von seinem Nachfolger

Jupp Heynckes hat klare Vorstellungen von seinem Nachfolger beim FC Bayern

Jupp Heynckes hat erneut für einen jungen deutschen Trainer als seinen Nachfolger bei Bayern München plädiert.

"Ich habe das bei meiner Vorstellung betont und stehe dazu: Einer dieser jungen, deutschen Trainer wäre sicher prädestiniert dafür, den FC Bayern zu trainieren", sagte der 72-Jährige der Sport Bild.

Es gebe in der Bundesliga "sehr viele junge, hochtalentierte Trainer mit einem klaren Konzept, mit einer Philosophie. Sie arbeiten akribisch auf dem Trainingsplatz, sind innovativ", sagte Heynckes.

Es sei "toll, dass immer wieder junge, neue Trainer nachrücken. Die jungen Trainer gehen mit der Zeit. Sie sind eine Inspiration für die Liga".

Heynckes wird seine Mission in München definitiv nach dieser Saison im Sommer 2018 beenden.

Spekulationen um Tuchel, Nagelsmann und Hasenhüttl

Immer wieder werden der vereinslose Thomas Tuchel (44), der als Favorit gilt, und Julian Nagelsmann (30) mit dem deutschen Fußball-Rekordmeister in Verbindung gebracht.

Auch über den Österreicher Ralph Hasenhüttl (50) von RB Leipzig war zuletzt spekuliert worden. Heynckes hatte Nagelsmann unlängst geraten, vielleicht noch ein paar Jahre bei 1899 Hoffenheim zu bleiben, um dort Erfahrungen zu sammeln.

Bayerns Sportdirektor Hasan Salihamidzic wollte sich in der vergangenen Woche nicht auf einen deutschsprachigen Trainer festlegen.

"Das muss nicht sein. Wenn wir das sagen würden, würden wir uns automatisch eine Tür zumachen. Es ist nichts ausgeschlossen", sagte er. Vor Heynckes waren die Bayern vom Italiener Carlo Ancelotti und vom Spanier Pep Guardiola trainiert worden.