Das wären die Folgen für die globale Wirtschaft, wenn Trump seinen Favoriten zum Fed-Chef macht

Annette Dönisch
Jerome Powell ist noch Direktor der Fed, könnte aber bald deren Chef sein

Seit fünf Jahren arbeitet Jerome Powell als Direktor in der mächtigsten Notenbank der Welt — der Federal Reserve, kurz Fed. Nun ist er Kandidat für deren Chefposten. Schon kommende Woche soll US-Präsident Donald Trump seine Entscheidung über den neuen Vorstand der Zentralbank bekannt geben. Entscheidet er sich für Powell, wie Volkswirte und Regierungsinsider erwarten, wird dies die Märkte freuen. 

Davon geht Robert Halver aus. Er leitet die Kapitalmarktanalyse der Baarder Bank und beobachtet den Wechsel an der Spitze der Fed. „Mit Powell kommt keine Unruhe auf“, sagte Halver zu Business Insider Deutschland. „Er wird den Kurs der amtierenden Fed-Chefin Janet Yellen verfolgen.“

Yellen hielt den Leitzins stets niedrig, um die Märkte zu beruhigen. Derzeit liegt der Kurs bei 1,25 Prozent. Auch mit Powell würde der Leitzins unten bleiben, sagt Halver. „Die Zinserhöhung wird nicht stärker ausfallen, als bereits erwartet.“

Eingeplant ist eine Zinserhöhung bis 2019 auf 2,25 Prozent. „Dies muss aber nicht so kommen“, sagt Halver.

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