VW: Das klassische Autohaus war gestern – PopUp ist angesagt – Rendite soll klettern – Aktie bleibt spannend

Jochen Kauper
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Volkswagen: Müller will weg vom Diesel, hin zu alternativen Antrieben – Aktie bleibt aussichtsreich

Lange hat man gezögert, dann aber kam der große Knall. 20 Milliarden Euro für Elektroautos, 80 Milliarden für Batterien. Volkswagen ist auf dem Weg Richtung Elektromobilität zum schnellsten und entscheidungsfreudigsten Hersteller geworden. Damit nicht genug: VW will in Zukunft den Online-Handel forcieren, um im digitalen Zeitalter auf neue Bedürfnisse der Käufer eingehen. Auch der Einsatz virtueller Realität ist angedacht. Das klassische Autohaus wird somit also bald ausgedient haben. Es werden immer mehr so genannte PopUp-Autostores entstehen. Dadurch sollen einerseits jüngere Leute angelockt werden. Andererseits sollen so die Menschen auch ihre Hemmschwelle ablegen, ein Autohaus zu betreten. Ziel ist es, den Menschen in ungezwungener entspannter Atmosphäre ein Auto anzusehen. Experten sprechen von einem authentischen, zeitgemäßen und zielgruppenorientierten Handelsmarketing.


Aktie technisch spannend
VW erfindet sich gerade neu. Nicht nur die Verkäufsräume werden sich ändern, auch das Angebot. VW investiert kräftig in die Elektromobilität. Und die Investoren scheinen diesen Schritt zu begrüßen. Sie akzeptieren mehrere Jahre geringere Gewinne, um im Zeitalter neuer Mobilitätsdienste und der Elektromobilität dann eine gute Marktposition zu haben. Die VW-Aktie hat sich zuletzt über den Abwärtstrend bei 1412,60 Euro gekämpft. Nächstes Etappenziel ist die Marke von 146 Euro. Wird diese nach oben durchbrochen, sind 156 Euro möglich.