VW Amarok (2022): Neue Generation als Rendering

de.info@motor1.com (Stefan Leichsenring)
VW Amarok 2020 (Rendering)

Kommt der martialische Pick-up erstmals auch in die USA?

Kürzlich zeigte VW-Chef Herbert Diess auf einer Pressekonferenz eine Skizze des kommenden VW Amarok. Der neue Pick-up soll im Jahr 2022 starten. Auf Basis dieses Teaser-Bildes hat Kolesa nun ein Rendering erstellt.

Das Rendering sieht so martialisch aus wie die Skizze, auf der es basiert -- kein Wunder. Die Front trägt große Mengen an Chrom (oder silbernes Plastik). Der breite Grill verschmilzt optisch mit dem Unterfahrschutz und wirkt so enorm mächtig. Von vorn gesehen ergibt sich eine X-Optik. Zackige Aussparungen in den Chromleisten verstärken den Eindruck von Robustheit. Links und rechts im Stoßfänger hat Kolesa außerdem große Lufteinlässe integriert. Die Motorhaube ist konturiert, die Radhäuser deutlich verbreitert.

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Was die Skizze von VW nicht zeigte, war das Heck des Pick-ups. Aber auch davon hat Kolesa eine Vorstellung entwickelt. Zu sehen ist eine Doppelkabinen-Version mit vier Türen und kleiner Ladefläche. Dazu gibt es einen breiten Bügel auf Dachhöhe hinter der Passagierkabine, die es ähnlich auch beim Amarok gibt und die auf der Skizze ebenfalls andeutungsweise zu sehen war. Nicht ganz zur Front passt allerdings die polierte Chromstoßstange.

Diess bestätigte in seiner Rede, dass der neue Amarok aus der Nutzfahrzeug-Kooperation mit Ford entstehen wird. Offenbar soll sich die Plattform mit dem neuen Ford Ranger teilen, der ebenfalls 2022 auf den Markt kommen soll und von dem kürzlich erste geleakte Bilder auftauchten. Möglicherweise werden die Motoren aber unterschiedlich sein, heißt es in der Gerüchteküche. Die aktuelle Ranger-Generation startete 2015, wird 2022 also ihren siebten Geburtstag feiern. Damit kommt der Generationswechsel ziemlich früh. Beim Amarok dagegen ist er überfällig, den der aktuelle startete schon 2010.

Ein Ziel der Nutzfahrzeug-Kooperation mit Ford ist, dass VW damit ein stärkeres Standbein in den USA bekommt, wie VW-Chef Diess bei Bekanntgabe der Partnerschaft betonte. Daher könnte es sein, dass der neue Amarok erstmals auch in den USA angeboten wird. Bisher verhinderte eine Einfuhrsteuer einen US-Start des Amarok. Wenn das Auto bei Ford in den Vereinigten Staaten produziert würde, stünde der Einführung in Amerika aber wohl nichts im Wege.   


Source: Kolesa