Immobilien: Vorsicht vor dieser neuen Abzocke

Der Wohnraum in deutschen Großstädten ist knapp. Das wollen einige Vermieter gnadenlos ausnutzen. (Bild: ddp)

Die Mietpreise sind in deutschen Großstädten so teuer wie nie. Doch mit dreisten Aktionen wollen die Vermieter Interessenten jetzt noch mehr Geld aus der Tasche ziehen. Bei diesen Forderungen sollten Sie stutzig werden!

Wer in München, Hamburg, Berlin oder Frankfurt derzeit auf Wohnungssuche ist, kennt die Frustration: Massenbesichtigungstermine, überteuerter Wohnraum und saftige Ablösegebühren der Vormieter, die die Verzweiflung der Interessenten oft ausnutzen. Nun gibt es allerdings gänzlich neue Abzock-Maschen, die an Dreistigkeit kaum zu überbieten sind.

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Dazu zählt beispielsweise die Aufwandsentschädigung. Der „Berliner Kurier“ schreibt über einen Fall in Berlin Weißensee, bei der sich ein Mann für eine Zwei-Zimmer-Wohnung für rund 800 Euro warm bewerben wollte. Im Bewerbungsbogen sollte er sich allerdings für eine Aufwandsentschädigung von 59,50 Euro verpflichten, die dann fällig werden sollte, wenn er die Wohnung nicht nehmen würde.

Noch frecher sind Vermieter, die gleich mal alle Interessenten pauschal zur Kasse bitten. Sie forderten laut „Berliner Kurier“ bis zu 250 Euro für die Zusendung der Unterlagen, wer die Wohnung besichtigen will, soll dann noch mal 200 Euro bezahlen.

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Auslöser für diese Versuche ist laut „stern.de“ wohl eine Gesetzesänderung. Seit zwei Jahren gilt nämlich das sogenannte Bestellerprinzip: Den Makler muss derjenige zahlen, der ihn bestellt hat. Das sind meist die Vermieter, die wiederum versuchen, sich das Geld von den Mietern zurückzuholen.

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