Vorsicht: Sparkasse und ING-Diba von Betrugsmasche betroffen

Sparkassenkunden sollten derzeit besonders vorsichtig sein, wenn sie angeblich eine E-Mail ihrer Bank bekommen. (Bild: ddp)

Wer derzeit Mails von der Sparkasse oder ING-Diba bekommt, sollte aufpassen: Kriminelle nutzen die Corporate Designs der Banken, um an persönliche Daten zu kommen.

Der vermeintliche Absender ist die Sparkasse, in Wahrheit stecken aber Kriminelle hinter den Phishing-Mails, die gerade vermehrt im Umlauf sind. Darin werden die Empfänger laut „Focus Online“ aufgefordert, ihre Daten „aus Sicherheitsgründen“ zu bestätigen. Und erfahren auch gleich, was passiert, wenn sie das nicht machen: Dann nämlich würde das Konto mit 49,99 Euro belastet. Angstmache und ein dicker Betrug natürlich.

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Denn wer dann auf den eingefügten Link klickt, landet auf einer gefälschten Website, auf der die Bankkunden sensible Daten eingeben sollen.

Die Banken warnen vor den Kriminellen

Auch die ING-Diba kämpft derzeit gegen die Betrugsmasche und warnt auf ihrer Website: „Aktuell sind verschiedene Varianten von Phishingmails im Umlauf. Darin werden auch Kunden der ING-Diba aufgefordert, aus Sicherheitsgründen ihre Daten zu bestätigen oder zu aktualisieren.“ Als Begründung würden die Datendiebe angebliche Sicherheitsgründe, gesetzliche Anforderungen, eine angebliche unregelmäßige Aktivität beim Kundenkonto oder eine angebliche Aktualisierung der persönlichen Angaben im System der ING-Diba angeben.

Daran sollten Sie sich halten

Wer jetzt Angst hat, eventuell auch auf die Betrüger hereinzufallen, sollte Folgendes beherzigen: Banken fordern ihre Kunden niemals per Mail dazu auf, Daten einzugeben oder zu ändern. Erhalten Sie eine solche Aufforderung, beachten Sie sie nicht.

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Zweitens: Wenn Sie Online-Banking nutzen, sollten Sie die URL immer manuell in die Adresszeile des Browsers eingeben und sich direkt auf der Website ihrer Bank einloggen. Sollten Sie merken, dass Sie auf die Betrugsmasche hereingefallen sind, informieren Sie sofort Ihre Bank und lassen ihre Karten sperren. Die Nummer des zentralen Notrufs ist die 116 116.

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