Vorsicht: Diese Passwörter sollten Sie niemals verwenden!

Wenn es um die Passwörter geht, zeigen sich viele Menschen alles andere als kreativ. Dies kann schlimme Folgen haben. (Bild: ddp)

Ja, man muss sie sich auch merken können. Und trotzdem sollten Passwörter nie so einfach sein, dass Profis sie innerhalb von Sekunden problemlos knacken können. Eine aktuelle Studie hat jetzt die am meisten geleakten Passwörter ausgewertet.

Sicherheitsprofis raufen sich die Haare angesichts der fünf Millionen geleakten Passwörter, die für eine aktuelle Studie ausgewertet wurden. Denn ein Großteil der Passwörter, die 2017 am meisten geknackt wurden, standen auch schon im letzten Jahr ganz vorne auf der Unsicherheits-Liste.

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Die Top-Ten lautet: 123456, password, 12345678, qwerty, 12345, 123456789, letmein, 1234567, football, iloveyou. Generell gilt mit Hinblick auf die ersten 100 Codes: Vor allem Zahlenreihenfolgen sind nie gute Codes, um seine Online-Konten sicher zu machen. Bei einem Hacking-Versuch werden sie immer als erstes ausprobiert, ein Profi mit einem guten Rechner kann pro Sekunde 1500 verschiedene Kombinationen durchspielen. Die Finger lassen sollte man aber auch von Hobbys, Automarken, Vornamen oder Blockbuster-Titeln wie „starwars“, der auf Platz 16 landete.

Was sollte man tun, um seine Konten so gut wie möglich zu schützen?

Ein sicheres Passwort sollte kein Wort aus dem Wörterbuch enthalten, mindestens zehn Zeichen haben und ein Mix aus Groß- und Kleinbuchstaben, Sonderzeichen und Zahlen sein. Namen, Adressen und Geburtsdaten sind tabu.

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Auch mit einem solchen Passwort raten Experten dazu, sich für jeden Dienst ein eigenes Passwort zu überlegen. Wird doch einmal ein Konto gehackt, bleiben somit alle anderen geschützt.

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