Vormundschaft "inakzeptabel": Christina Aguilera springt Britney Spears zur Seite

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Kennen sich schon seit "Mickey Mouse Club"-Zeiten: Christina Aguilera (rechts) solidarisierte sich jetzt mit Britney Spears, die gegen die Vormundschaft ihres Vaters kämpft. (Bild: Kevin Kane/WireImage/Getty Images)
Kennen sich schon seit "Mickey Mouse Club"-Zeiten: Christina Aguilera (rechts) solidarisierte sich jetzt mit Britney Spears, die gegen die Vormundschaft ihres Vaters kämpft. (Bild: Kevin Kane/WireImage/Getty Images)

Vor einer Woche hatte Britney Spears erstmals öffentlich über die Qualen der Vormundschaft durch ihren Vater berichtet. Auf Twitter erhielt sie nun Unterstützung von Christina Aguilera.

Eine Woche nach ihrer ersten Aussage vor Gericht erhält die Sängerin Britney Spears prominente Unterstützung: Nach ihrem Ex-Partner Justin Timberlake und der Sängerin Mariah Carey ergriff nun auch ihre alte Freundin, die Sängerin Christina Aguilera, das Wort.

Am Montag twitterte die 40-Jährige ein Foto, welches sie und Britney im Kindesalter zeigt. Dazu schrieb die US-amerikanische Sängerin: "In den letzten Tagen habe ich über Britney und alles, was sie durchmacht, nachgedacht. Es ist inakzeptabel, dass eine Frau oder ein Mensch, der sein Schicksal selbst in die Hand nehmen will, nicht das Leben so leben darf, wie er es möchte." Sie fuhr fort: "Zum Schweigen gebracht zu werden, ignoriert zu werden, schikaniert zu werden oder die Unterstützung von denen zu verweigern, die einem 'nahe' sind, ist die erschöpfendste, verheerendste und erniedrigendste Sache, die man sich vorstellen kann."

Christina Aguilera äußerte sich via Twitter zum Vormundschaftsstreit von Britney Spears. (Bild: 2021 Denise Truscello/Getty Images for ABA)
Christina Aguilera äußerte sich via Twitter zum Vormundschaftsstreit von Britney Spears. (Bild: 2021 Denise Truscello/Getty Images for ABA)
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"Mein Herz schlägt für Britney"

Der schädliche mentale und emotionale Schaden, den dies für einen menschlichen Geist bedeuten kann, sei nichts, was man auf die leichte Schulter nehmen sollte. Jede Frau müsse das Recht auf ihren eigenen Körper, ihr eigenes Fortpflanzungssystem, ihre eigene Privatsphäre, ihren eigenen Raum, ihre eigene Heilung und ihr eigenes Glück haben, schrieb Aguilera weiter. Sie gab zu, nicht zu wissen, was hinter den Kulissen mit Spears vor sich ginge. Das einzige, was sie tun könne, sei, ihre Erfahrungen aus den Medien mit der Öffentlichkeit zu teilen.

"Die Überzeugung und Verzweiflung dieses Plädoyers für die Freiheit führt mich zu der Annahme, dass dieser Person, die ich einmal kannte, kein Mitgefühl oder Anstand von denen erfährt, die die Kontrolle haben", twitterte Aguilera und weiter: "Einer Frau, die unter Bedingungen und Druck gearbeitet hat, die für die meisten unvorstellbar sind, verspreche ich, dass sie die größtmögliche Freiheit verdient, um ihr glücklichstes Leben zu leben. Mein Herz schlägt für Britney. Sie verdient all die WAHRE Liebe und Unterstützung auf der Welt."

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Aguilera und Spears kennen sich schon lange: Zwischen 1993 und 1994 waren sie beide Teil des Mickey Mouse Clubs, in welchem auch Ryan Gosling und Justin Timberlake waren. Spears, die seit 2014 gegen die Vormundschaft durch ihren Vater ankämpft, bekam jüngst allerdings auch aus der eigenen Familie Unterstützung: Ihre zehn Jahre jüngere Schwester Jamie Lynn Spears sprang der Sängerin wenige Tage nach ihrer Gerichtsanhörung auf Instagram zur Seite.

Sie hätte lange das Gefühl gehabt, dass ihre Schwester für sich selbst sprechen könnte, so Jamie Lynn, sie habe gedacht, es würde ihr nicht zustehen, ihre Meinung über den Vormundschaftsstreit zu sagen. Doch nachdem ihre Schwester nun "sehr deutlich" darüber gesprochen habe, wolle auch sie ihre Meinung äußern: Sie sei stolz auf Britney, dass sie diesen Schritt gewagt und einen neuen Anwalt angefordert habe. Dies hätte sie Britney schon vor Jahren geraten: "Nicht in der Öffentlichkeit, sondern nur in einem persönlichen Gespräch zwischen zwei Schwestern." Egal, wie sich Britney nun entscheide, Jamie Lynn versprach zu 100 Prozent hinter ihr zu stehen.

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