Vorgezogener Kinostart: „Black Panther“-Screening in Lupita Nyong’os kenianischem Heimatort

Lupita Nyong’o spielt in „Black Panther“ die Rolle der Geheimagentin Nakia. (Bild: AP Photo)

Richtig gute Nachrichten gab es nun für Kino-Fans der kenianischen Stadt Kisumu – Heimatstadt der Schauspielerin und Filmemacherin Lupita Nyong’o: Die langersehnte Marvel-Produktion „Black Panther“ soll dort schon drei Tage vor dem offiziellen Kinostart gezeigt werden.

Dieser Kinostart wird mit Spannung erwartet: Mit „Black Panther“ veröffentlicht Marvel seinen ersten Film mit überwiegend schwarzen Schauspielern. Auch Oscargewinnerin Lupita Nyong’o ist Teil des gefeierten Casts. Sie spielt die Rolle der Geheimagentin und Verbündeten des Black Panther, Nakia.


Nyong’o, die in Kisumu geboren wurde, ist dort inzwischen ein gefeierter Star. Lokale Medien bezeichnen die Marvel-Produktion sogar liebevoll als „Lupita-Film“. Zudem ist die Schauspielerin die Tochter des amtierenden Gouverneurs.

Der Sprecher der Landkreises Kisumu, Aloice Ager, bestätigte den vorzeitigen Kinostart inzwischen auch gegenüber dem Onlineportal „Buzzfeed“ und äußerte sich zudem zu den Bemühungen, ein solches Screening möglich zu machen. Dem Gouverneur ginge es demnach nicht nur darum, dem Film seiner Tochter zu zeigen, sondern auch, Kisumu als Zentrum der darstellenden Künste zu etablieren – als eine Stadt, in der man mit Kunst erfolgreich sein kann.

Eine Twitter-Userin ist da derselben Meinung: „Die ‚Black Panther’-Premiere in Kisumu stattfinden zu lassen, ist genau die Unterstützung, die wir kenianischen Kreativen bieten sollten.“


Zudem sei ein solches Screening für die Bevölkerung eine willkommene Ablenkung vom angespannten politischen Klima des Landes.

Die Weltpremiere von „Black Panther“ fand bereits am 29. Januar 2018 im Dolby Theatre in Los Angeles statt. Ab dem 15. Februar kommt er schließlich in die deutschen und ab dem 16. Februar in die US-amerikanischen Kinos. Auf der Rezensions-Plattform „Rotten Tomatoes“ überzeugte der Film bisher 98% der Kritiker und auch in den sozialen Medien wird der Film angeregt diskutiert und ausgiebig gefeiert.


Einziger Wermutstropfen für die kenianischen Filmfans: Ob Nyong’o selbst beim Screening in ihrer Heimatstadt anwesend sein wird, ist bisher noch unklar.

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