Vorbild VW: China-Autobauer Nio will massenkompatiblen Stromer „zu einem niedrigeren Preis als Tesla“ bauen

·Lesedauer: 1 Min.
Nio-Chef William Li.
Nio-Chef William Li.

Bislang war der chinesische Autohersteller Nio dafür bekannt, elektrobetriebene Premium-Autos zu bauen. Nun will der Konzern auch in das Volumengeschäft einsteigen und Elektrofahrzeuge für erschwingliche Preisen mit einer Massenmarke einführen. Das berichtete das Fachmagazin „Automobilwoche“.

Nach Volkwagen-Vorbild will Nio mit einer eigenen Volumenmarke Toyota und dem deutschen Autohersteller Konkurrenz machen, berichtet die Nachrichtenagentur „Reuters“. Derzeit bereite sich das Unternehmen auf die Einführung vor und habe ein dafür Team zusammengestellt, gab Konzernchef William Li bekannt. Dies sei der erste Schritt einer „strategischen Initiative“. Er fügte hinzu: „Die Beziehung zwischen Nio und unserer neuen Massen-Marke wird ähnlich der zwischen Audi und Volkswagen beziehungsweise Lexus und Toyota sein. Wir wollen ein besseres Produkt als Tesla zu einem niedrigeren Preis machen.“

Alle Autos sollen reine Elektrofahrzeuge sein. Derzeit besteht die Modellreihe aus dem Kompakt-SUV ES6, dem großen SUV ES8 sowie dem Crossover-Modell EC6. Für 2022 hat der chinesische Autohersteller ein weiteres Fahrzeug angekündigt: die Limousine ET7.

Bereits seit längerer Zeit klettert der noch recht junge chinesische Konzern auf der Erfolgsleiter nach oben – sogar so weit, dass Nio mittlerweile als einer der stärksten Konkurrenten des US-amerikanischen Herstellers Tesla gilt. Mit einer angekündigten Herstellungskapazität von einer Million Fahrzeuge pro Jahr will Nio nicht nur in China den Markt erobern. Für das dritte Quartal dieses Jahres ist der Marktstart in Europa als erster außerhalb Chinas angekündigt.

jk

Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.