Vorbereitung: Union überzeugt in Halle erst in der zweiten Halbzeit

Union-Trainer Jens Keller

BerlinDer Fahrplan, den der 1. FC Union für Christoph Schösswendter bereithält, ist einfach. Der Innenverteidiger aus Österreich, am Sonnabend ablösefrei von Rekordmeister Rapid Wien bis 2019 verpflichtet, soll so schnell wie möglich integriert werden. "Bei unserer Mannschaft ist es nicht so schwer, sich einzugliedern. Wir haben eine sehr gute Gemeinschaft", ist sich Trainer Jens Keller sicher, dass dies keine große Zeit in Anspruch nehmen wird. Mit Blick darauf, wie sich die bisherigen fünf Zugänge bereits bei Union eingelebt haben, wird der Trainer recht behalten.

Im Testspiel beim Halleschen FC am Sonntag setzte der Coach auf bislang vorhandenes Personal: Toni Leistner und Marc Torrejon verteidigten in der Mitte, neben dem Spanier standen mit dem defensiven Mittelfeldspieler Grischa Prömel und Offensivmann Akaki Gogia zwei weitere neue Unioner in der Elf des Fußball-Zweitligisten. Doch so klar das 5:1 (1:1) beim Drittligisten vor 3394 Zuschauern auch anmutet, die Köpenicker hatten schon einige Startschwierigkeiten.

Jakob Busk, der statt Daniel Mesenhöler im Tor stand, "hat ein paar richtig gute Bälle gehalten", sagte Coach Keller. Der Däne konnte damit im Kampf um den Stammplatz zwischen den Union-Pfosten wichtige Punkte sammeln. Mesenhöler dürfte wohl im nächsten Testspiel am Dienstag beim Regionalligisten SV Babelsberg 03 (19 Uhr, Karl-Liebknecht-Stadion) eine neue Bewährungschance erhalten.

Gerade mit den ersten 45 Minuten war Keller nicht voll zufrieden. "Anfangs waren wi...

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