Eine neue „Frakta“? Ikea und Hay präsentieren Ergebnisse ihrer Design-Kooperation

Die blaue „Frakta“-Tüte hat fast jeder schon einmal gekauft. (Bild: Ikea)

Es gehört zum guten Ton großer Mode- und Möbelunternehmen, hin und wieder mit anderen Designern zu kooperieren. Ikea stellt aktuell die Ergebnisse seiner Zusammenarbeit mit der Firma Hay vor. Doch einige Ikea-Fans machen sich Sorgen: Wird eines der Produkte die beliebte, blaue „Frakta“-Tasche ablösen?

Gerade erst geriet die Ikea-Tüte in die Schlagzeilen, weil sich Modehaus Balenciaga an dessen Design orientierte und eine 2000 Euro teure, von „Frakta“ inspirierte Kalbslederversion auf den Markt brachte. Spätestens jetzt galt die Ikea-Tüte als eine Art Designklassiker: geliebt, kopiert und in fast jedem Haushalt zu finden. Trotzdem kursiert nun seit einigen Monaten ein Gerücht: Die Tasche soll aus dem Sortiment genommen werden!

Fakt ist: Ikea ist eine Designkooperation mit dem dänischen Möbeldesignhaus Hay eingegangen. Die Kollektion mit dem putzigen Namen „Ypperlig“ ist seit diesem Monat erhältlich und umfasst insgesamt 65 Produkte: Möbel, Accessoires und Textilien. Darunter auch eine Couch sowie eine besonders schmale Lampe. Die Couch verwandelt sich bei Bedarf in ein Schlafsofa. „Ehrliche und solide Produkte zu erschwinglichen Preisen”, das sei eine Devise gewesen, erklärt Mette Hay auf der Unternehmensseite.

Und dann gibt es noch besagte Tasche. Skandinavisch schlicht und funktional kommen die neuen Taschen in verschiedenen Grau-, Grün- und Gelb-Kombinationen daher. Ähnlichkeiten der neuen Plastiktasche mit „Frakta“ sind nicht zu übersehen und laut Hay auch ganz bewusst so vorgesehen: Die Special Edition der Ikea-Tüte von Hay hat das gleiche Material und die gleiche Größe wie das Original, lediglich die Farben und die umlaufenden Nylonbänder sind neu. Als Teil der Sonderkollektion kosten die von Mette Hay entworfenen Taschenvariationen immerhin 1,99 Euro. Die blauen Klassiker sind weiterhin für 50 Cent erhältlich.

Fraktas Konkurrenz: die von „Hay“ designte „Ypperlig“. (Bild: Ikea)

Die gute Nachricht kommt allerdings zum Schluss. Die Gerüchte scheinen sich zunächst einmal nicht zu bestätigen. „Frakta“ ist nach wie vor in den Geschäften und online erhältlich – und so schnell wird sich Ikea davon wohl auch nicht trennen.

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