Bergung im Mittelmeer: Frachter nimmt 500 Menschen auf, acht Tote

Vor der libyschen Küste hat ein Frachtschiff mehrere Hundert Menschen aufgenommen. Die rund 500 Flüchlinge trieben am Dienstag auf vier Schlauchbooten im Mittelmeer. Die Flüchtlinge wurden in die Obhut einer spanischen Hilfsorganisation übergeben. Deren Schiff sollte die italienische Küste nicht vor Mittwochabend erreichen, so die Behörden. Acht Passagiere hatten demnach nur noch tot geborgen werden können.

Die Migranten werden von Schleppern übers Meer geschickt. Diese sollen nun durch eine Mission italienischer Soldaten bekämpft werden. Der Einsatz wurde bereits von der Regierung in Rom beschlossen, am Mittwoch sollen Abgeordnetenkammer und Senat darüber abstimmen.

Nach einer Anfrage der libyschen Regierung sollen italienische Soldaten sollen die Küstenwache des Bürgerkriegslandes auch innerhalb der Hoheitsgewässer technisch und logistisch unterstützen.