Vor Bayern: Cristiano Ronaldo darf nicht mehr sprinten

Im Halbfinale der Champions League trifft der FC Bayern München am Mittwochabend auf Real Madrid. Im Vorfeld hat Zinedine Zidane seinem Star Cristiano Ronaldo offenbar ein besonderes Verbot erteilt.

Hecken Cristiano Ronaldo und Zinedine Zidane einen Plan aus? (Bild: Getty Images)

Wie El Confidencial berichtet, hat Zidane seinem Stürmer vor einiger Zeit verboten, über zu große Distanzen zu sprinten. Ronaldo soll seine Kräfte für die entscheidenden Offensivläufe aufheben und nicht zu viel hinter dem Ball hersprinten.

Dies könnte eine Reaktion auf das steigende Alter Ronaldos sein. Mit 33 Jahren hat CR7 ein Alter erreicht, in dem die körperliche Leistungsfähigkeit langsam abnimmt. Zidane will den Portugiesen aber in den wichtigen Momenten der Partie topfit wissen.

Ronaldo wurde wieder effektiver

Dementsprechend darf Ronaldo keine weiten Distanzen mehr sprinten. Er soll sich auf zehn bis zwölf Meter beschränken und den Ball nicht mehr über 30 oder sogar 40 Meter jagen. Ein erster Effekt scheint sich bereits zu zeigen.

In den letzten Partien schien Ronaldo wieder effektiver zu sein und nutzte seine Chancen wie aus Hochzeiten gewohnt. Besonders zu Beginn der Saison plagten den sonst so treffsicheren Stürmer Ladehemmungen in der Primera Division.

Taktik von Mourinho bekannt

Die Taktik von Zidane ist in Madrid nicht unbekannt. Schon Jose Mourinho ließ Ronaldo in seiner Zeit offensiv und entband ihn von jeglicher Defensivarbeit. Der Portugiese sollte auf Konter lauern und damit einen Schnelligkeitsvorteil gegenüber den gegnerischen Verteidigern haben.

Ob die Maßnahme auch gegen die Bayern aufgeht? Gegen den deutschen Rekordmeister muss Real laut Trainer Zidane “bis zum Tod“ kämpfen – offenbar ausgenommen von Ronaldo. Der soll sich zurückhalten.