Vonn kritisiert Trump: "Das Land lebt im Chaos"

Lindsey Vonn (l.) hat US-Präsident Donald Trump kritisiert

Ski-Superstar Lindsey Vonn betrachtet die politische Situation in ihrer Heimat USA mit großen Sorgen.

Sie nehme die Lage als "unstabil" wahr, sagte die Olympiasiegerin der Süddeutschen Zeitung: "Es ist der Wahnsinn, was passiert, in Washington, in Hollywood, das ganze Land lebt im Chaos."

Sie könne deshalb keine Nachrichten mehr schauen, "es wird nur noch schlimmer", berichtete sie weiter. Verantwortlich dafür ist aus ihrer Sicht auch Präsident Donald Trump.

Sie habe bislang zwar noch keine Einladung ins Weiße Haus vom Staatsoberhaupt erhalten, "ich würde eine solche aber sicher auch nicht annehmen", sagte sie. Dem Ruf von Barack Obama nach Washington war Vonn einst gefolgt.

Die 33-Jährige, mit 77 Erfolgen Rekordsiegerin im Weltcup, erlebt einen durchwachsenen Olympia-Winter. Zum Auftakt in Sölden kam sie beim Riesenslalom nicht ins Finale, am Freitag bei der ersten Abfahrt in ihrem "Wohnzimmer" in Lake Louise stürzte sie mit Zwischenbestzeit.

"Du freundest dich besser mit dem Schmerz an, er wird dich dein ganzes Leben begleiten", habe ihre Ur-Großmutter immer gesagt, meinte sie. Am Samstag fuhr sie angeschlagen nur auf Rang zwölf.