Völlig aufgeblasen: Warum ein Luftballon auf Twitter so viel Aufmerksamkeit bekommt

Manchmal genügt ein Luftballon, um ein Konversation auf Twitter loszutreten. (Bild: Getty Images)

Es müssen nicht immer die neuesten Nachrichten, Shitstorms oder relevante Informationen sein, die in die Twitter-Timeline flattern und für Aufmerksamkeit sorgen. Auch ein Luftballon kann es schaffen, eine angeregte Konversation ins Rollen zu bringen.

Das bewies der Twitter-User @0600, indem er am Sonntag ein witziges Bild von einem Luftballon mit aufgemaltem Gesicht postete. Scheinbar ließ ihn der Anblick des Ballongesichts in aufgeblasener Form nicht mehr los:


„Ich habe jetzt mindestens ein Stunde über diesen Ballon nachgedacht.“

Ein Follower sprach daraufhin aus, was viele dachten:


„Das sieht mir so gar nicht richtig aus. Das Gesicht sollte doch groß aufgeblasen sein im zweiten Bild.“

Und so fing es an und begann in den Köpfen der anderen Twitter-User zu brodeln. Künstlerische Kurzfilme, eigene Ballon-Erfahrungen, Experimente und Photoshopkreationen ließen nicht lange auf sich warten:




 

„Wie wär’s mit dem hier?“


„Und hier ist das Gesicht, wenn man es auf einem aufgeblasenen Ballon malt. Immer noch lustig, nur viel kleiner.“


„Der Kieselstein.“


„Ist das ein Beispiel dafür, wie Haley Joel Osment sich verändert hat?“



Neben all den lustigen Antworten wurde von einigen Usern allerdings ein Photoshop-Fake hinter dem Originalpost vermutet. Tatsächlich lassen sich beim heranzoomen recht große Pixel um das Gesicht erkennen.


„Schön gephotoshopt.“

Der Konversation zum Ballongesicht schadete die Enthüllung jedoch nicht. Schließlich ging es den meisten Twitter-Usern eher darum, ihrer Fantasie freien Lauf zu lassen und sich vielleicht mal wieder etwas von der Arbeit abzulenken.