Volleyball: Pujol ist ein Zocker mit Herz

Der Neu-Berliner Pierre Pujol spielte bereits in Italien und Polen

Berlin.  Pierre Pujol geht nur wenige Schritte durch die Lobby des Hotels in Charlottenburg, als ihm jemand auf die Schulter klopft. Der neue Zuspieler der BR Volleys dreht sich um, lacht und unterhält sich fröhlich mit dem Hotelmanager, der ihn auf Französisch angesprochen hat. Seit drei Wochen wohnt der französische Volleyball-Nationalspieler in Berlin. "Ich fühle mich schon sehr heimisch hier", sagt er. Vor einer Woche gab der Deutsche Meister die Verpflichtung des 33-Jährigen bekannt. Am Mittwoch stand er schon auf dem Feld und leitete im Pokalspiel gegen Düren die Wende ein (3:2) – dabei hatte er zuvor ein halbes Jahr kein Spiel mehr bestritten. "Das war der perfekte Start für mich", sagt Pierre Pujol.

Drei Stunden nach der Anfrage sagte er zu

Als er am Morgen nach der Partie aufwachte, blieb er zunächst ganz ruhig liegen: "Ich hatte Sorge, dass ich nicht aufstehen kann, weil meine Rückenschmerzen zurückgekommen sind." Im Sommer hatte Pujol sich eine Verletzung zugezogen, wegen der er beim italienischen Spitzenklub Lube Civitanova nicht in die Saisonvorbereitung starten konnte. Ohne ein Spiel für den Champions-League-Dritten bestritten zu haben, wurde er aussortiert. "Das war eine harte Zeit, ich bin froh, dass ich jetzt in Berlin bin", sagt er. "Jeder kennt die BR Volleys." Im vergangenen Jahr schlossen die Berliner die Königsklasse nur einen Platz hinter Civitanova ab, doch während der Halbfinaleinzug eine Sensation darstellte, ist es für die Italiener die Regel, ganz oben mitzus...

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