Volleyball: Leichtes Spiel für die BR Volleys gegen Rottenburg

Spielfreude bei den Volleys

Berlin.  Am Rand des Spielfeldes tigerte Hans Peter Müller-Angstenberger wild gestikulierend auf und ab, als stünde seine Mannschaft des TV Rottenburg nah vor einer Sensation. Doch dieses Bild des Trainers, der den Volleyball-Bundesligisten seit 2002 betreut, rief bei den 4128 Zuschauern in der Max-Schmeling-Halle nur Lächeln oder Kopfschütteln hervor. Denn allzu chancenlos waren die Rottenburger beim 0:3 (19:25, 18:25, 19:25) gegen die BR Volleys, die damit im dritten Spiel den zweiten Sieg feierten – einen Erfolg im Expresstempo.

Die Gäste hatten keinen funktionierenden Block, auch keine Annahme, eine kaum vorhandene Feldabwehr, wenig Zielgenauigkeit im Angriff. Hätten die Berliner nicht im ersten Satz allein neun Fehlaufschläge produziert, dieser Durchgang wäre schon ein Debakel für die Rottenburger geworden. So oder so waren sie der perfekte Kontrahent für die BR Volleys, die in der noch jungen Saison bisher nicht ihren Rhythmus gefunden hatten. In Abschnitt zwei blieben auch solcherlei Service-Geschenke aus, im Gegenteil: Als Sebastian Kühner mit starken Aufschlägen einen 5:8-Rückstand in einen 13:8-Vorsprung umdrehte, war der TV mit seinem Latein am Ende.

Russell verwandelt den Matchball

Beim Meister um seinen guten Zuspieler Kühner machte sich nun wahre Spielfreude breit, die Berliner Mannschaft und ihre Fans hatten Spaß, wenn auch gegen einen sehr schwachen Gegner. Trainer Luke Reynolds konnte seine Mannschaft durchwechseln, und prompt verwandelte der für Paul Carroll gekommene K...

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