Volleyball: Großer Aufschlag in die neue Saison

Die Bundesliga will mit mehr Qualität, festen Fernsehzeiten und einem neuen Spielplan punkten. Ein Scout verstärkt die Berliner.

Berlin.  Irgendetwas fehlte. Während Kaweh Niroomand am Donnerstag, in 203 Metern Höhe im Restaurant des Berliner Fernsehturms, über Kommunikation, Partizipation und das neue Nachwuchskonzept der BR Volleys sprach, ließ er einen Punkt gänzlich unberührt. Erst auf Nachfrage äußerte sich der Geschäftsführer des Volleyball-Bundesligaklubs zu den Saisonzielen der Profi-Mannschaft. Er sagte: "Wir gehen sicher nicht als Meister in die Saison, um Fünfter zu werden." Das sind ziemlich zurückhaltende Worte für einen Klub, der gerade zweimal in Serie die Meisterschaft gewonnen hat und sich vergangene Saison zum ersten Mal sportlich für das Final Four der Champions League qualifizieren konnte.

BR Volleys haben Umbruch mit neuem Trainer eingeleitet

Nun aber haben die Berliner mit dem neuen Trainer Luke Reynolds (32) einen Umbruch gewagt. Zudem haben erfahrende Spieler wie Felix Fischer und Tsimafei Zhukouski den Klub verlassen. "Wir wissen einfach noch nicht, wo wir stehen", sagte Niroomand vor dem Start der Bundesliga, den die BR Volleys an diesem Sonnabend in Düren begehen (19 Uhr, Livestream bei Sportdeutschland.tv).

Nach der Supercup-Niederlage gegen den VfB Friedrichshafen am vergangenen Sonntag (1:3) hatte der Manager angedeutet, man wolle "nachrüsten". Das ist bereits geschehen: In den kommenden Tagen wird das Trainerteam durch einen serbischen Scout erweitert. "Wir erhoffen uns dadurch mehr Substanz in der Spiel- und Gegneranalyse", sagte Niroomand.

Die wird auch von Nöten sein, denn selten g...

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