Vollbesetzter Ausflugsdampfer sinkt: 6 Tote, 31 Vermisste

In Kolumbien sind bei einem Schiffbruch mindestens sechs Menschen ums Leben gekommen, allerdings werden noch 31 vermisst. Gerettet wurden vom sinkenden Schiff 120 Touristen. Das Unglück ereignete sich am Sonntag auf einem Stausee nahe der Stadt Medellín. Passagiere sagen, sie hätten einen lauten Knall gehört, bevor das Schiff sank. Viele konnten schnell aus dem Wasser geholt werden, weil andere Boote schnell reagierten. An der Rettung war außerdem ein Helikopter der kolumbianischen Luftwaffe beteiligt. Laut Regionalregierung wurden 24 Menschen in Krankenhäuser gebracht.

Lorena Vaquiro hat Schreckliches gesehen: “Alle Boote fuhren los um zu helfen, um Leute zu retten. Die Leute waren in schlechten Zustand, In ihrer Verzweiflung sind manche über die anderen rüber geklettert, um sich zu retten. Deshalb gab es so viele Verletzte, wir haben auch gesehen, das sie Bewusstlose aus dem Schiff geholt haben.”

Mila de Montano hat Mitleid mit den Schiffbrüchigen: “Es war unglaublich, als die ersten Überlebenden hier ankamen. Alle halfen. Es muss ganz schrecklich gewesen sein für die Leute, so eine Erfahrung machen zu müssen bei einem Bootsausflug.”

Der See ist bei Touristen und Wochenendausflüglern besonders beliebt. Die «El Almirante» ist ein mehrstöckiges Freizeit- und Touristenschiff; warum es sank ist nicht klar, ebenfalls nicht, ob es überladen war.

Boat sunk in Penol reservoir, #Columbia. No clash with other vessel. https://t.co/sQgvb9tJtk pic.twitter.com/8RYWjydysW— NieuwsBlog (@nieuwsblog) 25. Juni 2017