VLN-Streichungen: Im Herbst zwei Rennen an einem Wochenende?

Heiko Stritzke

VLN-"Doubleheader" am Saisonende? Das ist derzeit nach Informationen von 'Motorsport.com' keine Sache der Undenkbarkeit. Nachdem mindestens zwei Rennen nicht durchgeführt werden konnten und weitere Veranstaltungen am "Ring" abgesagt werden, entbrennt ein harter Kampf um Slots im Herbst - gesetzt den Fall, dass die derzeitige Situation bis dahin aufgehoben ist.

Und so ist derzeit das Szenario von sogenannten "Doubleheadern" - also zwei Rennen an einem Wochenende - im Bereich des Möglichen. Zwei Rennen an einem Wochenende wären logistisch leicht zu stemmen und würden minimalen Mehraufwand für viel zusätzlichen Output bedeuten.

Aufgrund der Slot-Situation könnte es durchaus passieren, dass die Nürburgring Langstrecken-Serie (VLN) bereits bestehende Termine wieder abgeben muss, wenn andere Serien keinen anderen Ausweichtermin finden. Dafür könnte sie wiederum andere Slots bekommen. Das hängt vor allem davon ab, wie viele Events am Nürburgring noch abgesagt werden müssen.

Das Problem bei "Doubleheadern" ist, dass ein Unfall oder größerer technischer Defekt im ersten Rennen auch die Teilnahme am zweiten gefährden kann.

Eine weitere mögliche Alternative wäre, weitere 6-Stunden-Rennen zu veranstalten. So würde die absolute Zahl der Läufe zwar geringer ausfallen als geplant, aber die Renndistanz über die Saison sich dem Normalzustand zumindest annähern.

Alle diese Gedankenspiele bleiben jedoch vorerst Überlegungen. Denn momentan kann niemand abschätzen, wie lange die gegenwärtige Ausnahmesituation andauern wird.

Mit Bildmaterial von VLN.