VLN-Highlight 2019: Boulevardzeitung tauft Sorg Rennsport um

Heiko Stritzke

Das VLN-Team Sorg Rennsport rief zum Zeitpunkt des achten VLN-Laufs eine kleine Facebook-Aktion ins Leben: Mit dem Banner "Ich bin ein Rennsorg" konnten Fans auf unterhaltsame Weise ihre Anteilnahme an einer unfreiwilligen Umtaufung des Teams kundtun.

Eine Boulevardzeitung hatte mit einem langjährigen Grid-Girl des Teams ein Interview über das Leben als Hostess geführt. Dabei wurde nicht nur der Name des Teams in "Rennsorg Sport" verändert, sondern der Mannschaft von Benjamin und Daniel Sorg auch ein Start in der DTM attestiert. "Die waren journalistisch ganz vorne", sagt Benjamin Sorg im Gespräch mit 'Motorsport-Total.com' amüsiert.

Das Publikum sprang auf den Zug auf. So fragte ein Fan scherzhaft, ob er sich nun "Rennsorgen" machen müsse, dass Sorg das Metier wechselt. Sorgs Reaktion: "Die DTM ist ganz weit weg. Es ist weder geplant noch stehen die Zeichen dafür gut. Wir konzentrieren uns auf das, was wir können. Und das ist die Langstrecke."

Sorg Rennsport gehört zum "Mittelbau" der VLN, der aus Teams besteht, die eine Vielzahl von Fahrzeugen in seriennahen Klassen einsetzen. Für 2020 hatte das Team den Einsatz eines BMW 330i G20 in der VT2 angekündigt. Das Debüt sollte noch bei VLN9 stattfinden, musste jedoch verschoben werden.

"Wir hatten leider ein bisschen Zeitverlust, weil wir etwas mit dem DMSB diskutieren mussten. Das ist jetzt geklärt, aber wir haben mindestens zwei Wochen verloren." Weil Sorg Rennsport ein Auto im VLN-Meisterschaftskampf hatte, wurde auf den Einsatz verzichtet.

Mit Bildmaterial von VLN.