Vivo Apex: Aus dem Konzept wird ein Produkt

Thaddeus Herrmann


Bei Vivo hat man sich Berichten zufolge dazu durchgerungen, das Apex tatsächlich in den Handel zu bringen. Mit dem Konzept-Smartphone hatte das chinesische Unternehmen auf dem MWC in Barcelona viel Aufmerksamkeit generiert und das Telefon nun nach dem Branchentreffen in Barcelona nun auch der heimischen Presse vorgestellt. Und dabei kommuniziert, dass das Apex im Sommer dieses Jahres in die Serienfertigung geht.

Drei Alleinstellungsmerkmale zeichnen das Vivo Apex aus. Der Fingerabdrucksensor ist in das Display integriert. Eine Technik, vor deren Implementierung andere Hersteller immer noch sträuben. Anders als beim X20 Plus UD jedoch hat man bei Vivo den Bereich für den Finger auf dem Bildschirm deutlich vergrößert. Das 6" große OLED-Display ist so gut wie rahmenlos und kommt auch ohne Notch aus. Die Selfie-Kamera ist im Chassis versenkt und wird bei Bedarf aus dem Gehäuse hochgefahren. Das sieht cool aus und ist für einen initialen Aha-Effekt gut – ob das langfristig aber wirklich praktisch und verlässlich ist, bleibt abzuwarten. Das Gleiche gilt für die Audio-Fähigkeiten. Denn Vivo verzichtet auf eine traditionelle Hörmuschel und setzt vielmehr auf das Display als Lautsprecher. Ähnlich also wie Xiaomi beim ersten Mi Mix.

Vivo verbaut beim Apex einen Snapdragon 845 als Prozessor – weitere Details zur technischen Ausstattung bleibt das Unternehmen zunächst schuldig. Es ist aber auch noch Zeit. Das Vivo Apex soll in China im zweiten Halbjahr in den Handel kommen. Bis dahin sollte jemand aus der Führungsetage dringend bei Andy Rubin anrufen.