Viva con Agua würde wieder mit Fynn Kliemann werben – unter einer Bedingung

Shitstorms, Anzeigen und enttäuschte Geschäftspartner: Viel ist passiert, seit Betrugsvorwürfe gegen Fynn Kliemann öffentlich wurden. Nun bekommt er etwas Rückenwind.
Shitstorms, Anzeigen und enttäuschte Geschäftspartner: Viel ist passiert, seit Betrugsvorwürfe gegen Fynn Kliemann öffentlich wurden. Nun bekommt er etwas Rückenwind.

Nachdem die Non-Profit-Organisation Viva con Agua ihre Zusammenarbeit mit Influencer Fynn Kliemann infolge des Maskenbetrugs per Statement abrupt beendete, hat sich Gründer Benjamin Adrion nun erstmals öffentlich dazu geäußert. Auf der Networking-Konferenz Hinterland of Things in Bielefeld erzählte Adrion, mit seinem Unternehmen selbst noch nie in eine solche Krise geraten zu sein.

Von verschiedenen Seiten habe er sich unter Druck gesetzt gefühlt: Stakeholder, Kunden, Jan Böhmermann – alle stellten sie Fragen und wollten wissen, was an den Vorwürfen dran ist. Die NGO musste schnell reagieren: „Unser Statement ist lauter ausgefallen, als uns klar war“, sagt CEO Adrion heute. So hatte das Unternehmen nach den Enthüllungen des ZDF-Magazins Royale auf seiner Website geschrieben, dass die geschilderten Vorgänge „in krassem Gegensatz“ zu den sozialen Werten und Vorstellungen der NGO stünden. Mit dem Ausmaß des medialen Echos und den Wellen, die das Statement seiner Organisation schlagen würde, habe Adrion allerdings nicht gerechnet. „Ich habe mich deswegen gestern mit Fynn getroffen, um mich bei ihm zu entschuldigen.“

Die beiden Unternehmer pflegen eine freundschaftliche Beziehung zueinander, sagte Adrion. Auch deswegen sei es für den Viva con Agua-Gründer nicht ausgeschlossen, die Geschäftsbeziehungen einmal wieder aufzunehmen. „Da sind schlechte Dinge gelaufen“, betont Adrion. Wenn Kliemann nun aber dafür sorgen würde, dass zweifelhafte Geschäfte nie wieder auftreten – „und er seinen Weg da raus schafft“, sei es denkbar, ihn erneut zum ehrenamtlichen Markenbotschafter zu machen.

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