Vita-34-Aktie: Starke Wachstumschancen beflügeln

Michel Doepke
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Die Übernahme von Seracell Pharma erweist sich immer mehr als kluger Schachzug: Im Rahmen der DVFA-Konferenz und einer Roadshow hat Vita 34 attraktive mittelfristige Perspektiven aufgezeigt. Im Zuge dessen nahm das Analyse-Haus Montega den Nebenwert erneut unter die Lupe und passte das Kursziel von 9,70 Euro auf 12,00 Euro an. Die Aktie nutzt die Steilvorlage und klettert auf ein neues Mehrjahreshoch.

 Laut Analyst Henrik Markmann sieht die "Vision 2021" einen Anstieg des EBITDA auf 10 Millionen Euro vor (Geschäftsjahr 2016: 2,3 Millionen Euro). Dabei soll allein das Neukundengeschäft 3,7 Millionen Euro beitragen. Im deutschen Kernmarkt plane Vita 34 die gesamten rund 8.000 Neukunden pro Jahr für sich zu gewinnen. Montega berücksichtigt in der Analyse 6.500 Stück bis 2021.

Durch die Übernahme des Konkurrenten Seracell hat es auch viel Bewegung in der Aktionärsstruktur der Leipziger gegeben. Michael Köhler hält über seine Beteiligungsgesellschaft MKBV über zenh Prozent der Vita-34-Aktien. Darüber hinaus wird derzeit in Finanzkreisen diskutiert, dass mit der polnischen Famicord-Gruppe eine andere führende europäische Nabelschnurblutbank Interesse an Vita 34 habe und dabei ist, eine Beteiligung aufzubauen.

Gewinne laufen lassen

Vor rund einem Jahr hatte DER AKTIONÄR Vita 34 als Hot-Stock der Woche vorgestellt. Seit dem beläuft sich das Kursplus auf satte 130 Prozent. Investierte Anleger bleiben an Bord und lassen die Gewinne laufen. Spekulative Neueinsteiger greifen per Abstauberlimit bei größeren Rücksetzern zu.