Vita 34 senkt Umsatz- und Ergebnisprognose aufgrund von IFRS-15-Effekt und beschleunigten Restrukturierungsmaßnahmen

Vita 34 AG / Schlagwort(e): Prognose
Vita 34 senkt Umsatz- und Ergebnisprognose aufgrund von IFRS-15-Effekt und beschleunigten Restrukturierungsmaßnahmen

29.08.2022 / 23:25 CET/CEST
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Vita 34 senkt Umsatz- und Ergebnisprognose aufgrund von IFRS-15-Effekt und beschleunigten Restrukturierungsmaßnahmen

Leipzig, 29. August 2022
– Der Vita 34 AG ist es heute in enger Abstimmung mit ihren Rechts- und Wirtschaftsberatern gelungen Einigung zu erzielen, Ihre Einlagerungsverträge mit den Kunden im Teilkonzern PBKM bilanzsicher so zu gestalten, dass diese - ähnlich der ursprünglichen Bilanzierung bei PBKM – wieder für einen längeren Zeitraum bilanziert werden können. Der positive Effekt aus dieser Entscheidung beläuft sich Stand heute auf rund 9,0 Mio. EUR jährlich und hat gleichermaßen Einfluss auf den Konzernumsatz als auch auf das Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA). Die Berücksichtigung im vertraglichen Regelwerk erfolgt ab sofort.

Da Vertragsabschlüsse aufgrund der Natur des Geschäftsmodells von Vita 34 jedoch frühestens nach durchschnittlich vier bis sechs Wochen zur Rechnungsstellung führen, wird sich der heute erzielte Konsens ab dem vierten Quartal 2022 positiv auf den Konzernumsatz und das Ergebnis des Unternehmens auswirken, mit geringen Auswirkungen auf das dritte Quartal. In seiner Prognose für das Gesamtjahr hat das Unternehmen diesen Effekt jedoch bereits ab dem dritten Quartal vorweggenommen, was dazu führt, dass sowohl die Schätzung des Konzernumsatzes als auch des für 2022 erwarteten EBITDA um 2,5 Millionen Euro zu hoch angesetzt wurde.

Darüber hinaus hat der Vorstand heute den Beschluss gefasst, wesentliche Restrukturierungsmaßnahmen zur Hebung von Post Merger-Synergien vor dem Hintergrund des aktuellen Marktumfelds bereits ins laufenden Geschäftsjahr 2022 vorzuziehen. Die Standortmaßnahmen beziehen sich vor allem auf die Märkte Polen, Portugal, Schweiz und Spanien und führen zu einer einmaligen Sonderbelastung auf EBITDA-Ebene von -1,5 Mio. EUR.

Vor dem Hintergrund der vorgenannten Effekte und des weiterhin schwierigen Marktumfelds passt der Vorstand die Prognosebandbreiten für den Konzernumsatz auf 65 bis 72 Mio. EUR (zuvor: 68 bis 75 Mio. EUR) und für das EBITDA auf -6,0 bis -3,0 Mio. EUR (zuvor: -2 bis +1 Mio. EUR) an.


Mitteilende Person: Dirk Plaga, CFO Vita 34 AG


--- Ende der Insiderinformation gem. Art. 17 MAR ---

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Unternehmensprofil

Vita 34 wurde 1997 in Leipzig gegründet und ist heute mit Abstand die führende Zellbank Europas und die drittgrößte weltweit. Als erste private Nabelschnurblutbank Europas und Pionier im Cell Banking bietet das Unternehmen seitdem als Komplettanbieter für Kryokonservierung die Entnahmelogistik, die Aufbereitung und die Einlagerung von Stammzellen aus Nabelschnurblut, Nabelschnurgewebe und sonstigem postnatalen Gewebe an. Kunden aus rund 50 Ländern haben bereits mit mehr als 850.000 Einheiten eingelagerter biologischer Materialien bei Vita 34 für die Gesundheit ihrer Familie vorgesorgt.

 

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