VIRUS/Lage in Italien: Außenministerium um Aufklärung bemüht

ROM/BERLIN (dpa-AFX) - Nach der Einführung verschärfter Maßnahmen im Kampf gegen die Coronavirus-Ausbreitung in Italien bemüht sich das Auswärtige Amt um Aufklärung, was dies für deutsche Reisende und Ausreisen aus den betroffenen Provinzen bedeutet. Aus dem Außenministerium in Berlin hieß es am Sonntag, die deutschen Auslandsvertretungen in dem Land stünden bereit, "um Deutsche in den betroffenen Gebieten bei Bedarf zu unterstützen".

Das Auswärtige Amt habe "nach der Bekanntgabe der Ausweitung des Ein- und Ausreiseverbots für Regionen in Norditalien durch die italienischen Behörden umgehend seine Reise- und Sicherheitshinweise für Italien aktualisiert", hieß es weiter. Die italienische Regierung hatte zuvor das Ein- und Ausreiseverbot für zehn Orte in der Provinz Lodi in der Region Lombardei und in der Stadt Vò Euganeo in Venetien auf die gesamte Region Lombardei und mehrere Provinzen ausgeweitet.

Davon betroffen sind auch die Millionenstadt Mailand und die Touristenhochburg Venedig ebenso etwa wie Parma in der Region Emilia-Romagna. Italien ist in Europa das Land mit den meisten bestätigten Sars-CoV-2-Infektionen. Die Zahl der Infizierten und Toten steigt trotz umfangreicher Gegenmaßnahmen stetig an.