Virgin Galactic: Das Zeitalter des Passagier-Raumfluges hat begonnen

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Virgin-Boss Sir Richard Branson ist der erste Milliardär im All und hat damit das inoffizielle Space Race der Milliardäre gegen Amazon-Gründer Jeff Bezos gewonnen. Gemeinsam mit drei weiteren Passagieren und den Piloten David Mackay und Michael Masucci flog er am Sonntag (11. Juli) mit dem Raumschiff VSS Unity22 ins All.

Es war der 22. Testflug und der erste mit einer vollen Crew. Die Besatzung führte eine Reihe Tests durch, besonders im Hinblick darauf, wie sich zahlende Kunden an Bord des Raumschiffes fühlen würden, welche Aussicht auf die Erde geboten wird, und inwieweit sich VSS UNITY dafür eignet, an Bord wissenschaftliche Forschungen durchzuführen. Auch die Eignung des fünftägigen Trainingsprogramms, welchem sich Weltraum-Passagiere zuvor am Spaceport America in New Mexico unterziehen müssen, wurde untersucht.

Der Flug am Sonntag gilt vielen als die Geburtsstunde der kommerziellen Raumfahrt. Wenn zwei weitere Testflüge nach Plan verlaufen, sollten laut 'New York Times' schon 2022 die ersten Weltraum-Touristen ins All abheben können. Rund 600 Abenteurer sollen sich bereits Tickets zum Preis von 250.000 Dollar pro Stück gesichert haben darunter Leonardo DiCaprio, Tom Hanks, Brad Pitt, Angelina Jolie und Lady Gaga. Es wird erwartet, dass der Preis für die begehrten Tickets womöglich noch steigt.

In wenigen Tagen, am 20. Juli, wird auch Jeff Bezos erstmals ins All reisen. Seine Rakete Blue Origin soll ebenfalls kommerziell genutzt werden - Preise sind bislang noch nicht bekannt.

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