Vincenzo Grifo unzufrieden bei Gladbach: "Geld hält mich nicht bei Laune"

In Gladbach hat Grifo noch nicht recht Fuß gefasst. Der Mittelfeldspieler verbucht kaum Einsätze und ist unzufrieden. Trainer Hecking macht ihm Mut.

Bei Borussia Mönchengladbach hat Vincenzo Grifo noch nicht seine Rolle gefunden. Der Italiener ist unzufrieden, Trainer Dieter Hecking macht ihm etwas Mut.

"Ich habe gewusst, dass wir hier viele gute Spieler haben. Mein Ziel ist es trotzdem, immer zu spielen", sagte Grifo der Bild. Der 24-Jährige konnte das bislang aber nicht umsetzen und kam nur 13 Minuten in der laufenden Saison zum Einsatz. Gegen Hannover und Werder Bremen brachte ihn Hecking spät.

Für den ehemaligen Freiburger ist vor dem Duell zwischen Gladbach und der TSG 1899 Hoffenheim klar: "Da tröstet es auch nicht, dass man bei einem großen Klub etwas mehr Geld verdient. Das hält mich nicht bei Laune, wenn ich nicht spiele!"

Ein Aufwärtstrend ist nur schwer zu erkennen. Gegen Bayer Leverkusen war Grifo am 9. Spieltag schon wieder über 90 Minuten nicht gefragt. Der Spieler selbst ist damit mehr als unzufrieden: "Wenn ich auf der Bank zufrieden wäre, wäre ich hier falsch."

Von Trainer Hecking erhält er zumindest einige aufbauende Worte. "Vince hatte anfangs das Pech mit seiner Verletzung", stellte dieser fest. Die ersten sechs Spieltage musste Grifo mit einer Kapselverletzung pausieren: "Im Moment sind dann eben andere Spieler noch einen Tick vor ihm“, meinte der Coach.