Vierte Medaille für deutsche Ringer

Aline Focken (r.) musste sich erst im WM-Finale geschlagen geben

Die deutschen Ringer haben bei den Weltmeisterschaften in Paris ihre vierte Medaille gewonnen.

Aline Focken verlor am vierten WM-Tag zwar ihr Finale in der Klasse bis 69 kg gegen die Olympiasiegerin Sara Dosho aus Japan 0:3, sicherte sich mit Silber aber ihre dritte WM-Medaille. 2014 hatte Focken im usbekischen Taschkent gegen Dosho den Titel geholt, ein Jahr später wurde sie in Las Vegas Dritte.

Damit geht die Erfolgsgeschichte des Deutschen Ringer-Bundes (DRB) in Paris weiter. Am Montag hatte Frank Stäbler (bis 71 kg) zum zweiten Mal nach 2015 WM-Gold im griechisch-römischen Stil gewonnen, Denis Kudla (bis 85 kg) hatte noch am selben Tag mit Silber nachgelegt. Am Dienstag sicherte sich Pascal Eisele  in der Klasse bis 80 kg Bronze.

Niemesch verliert Kampf um Bronze

Eine weitere Chance auf Edelmetall verpasste Luisa Niemesch: Die Weingartenerin verlor das kleine Finale um Bronze gegen die Lettin Anastasija Grigorjeva mit 2:3.

Nina Hemmer (53 kg) schied hingegen bereits in der Qualifikation gegen die Mongolin Otgontsetsek Davaasukh mit 6:8 aus.