Vier Unternehmen, die ihr Geld ganz legal mit Cannabis verdienen

Wer in Unternehmen mit Cannabis-Produkten investiert, könnte damit die nächsten Jahre viel Geld verdienen. (Bild: AFP)

Nachdem Kalifornien Marihuana legalisiert hat, boomt der Verkauf verschiedener Produkte, die aus der Cannabis-Pflanze gewonnen werden. Experten sind sich einig darin, dass die Legalisierung eine ganz neue Branche hervorbringen wird. Lesen Sie hier, welche Firmen mit welchem Verkaufskonzept rund um Cannabis punkten wollen.

Umsätze von 15 Milliarden Dollar auf dem Markt für legale Cannabis-Produkte sagt eine aktuelle Untersuchung laut dem Webportal „msn“ bis 2021 voraus. Die „CNBC“ hat sich daraufhin auf die Suche nach Unternehmen gemacht, die nach der neuen Gesetzgebung den großen Reibach machen könnten.

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Das erste davon nennt sich selbst Beboe und wird von einigen Branchenkennern schon jetzt als „Hermes für Marihuana“ bezeichnet. Für dieses Jahr plant Beboe eine Luxus-Linie mit Marihuana-Produkten von Vaporisatoren zu 60 Dollar das Stück bis zu Lutschpastillen, die für 25 Dollar zu haben sein sollen. Die Produkte sollen von 65 Fachhändlern in Kalifornien vertrieben werden. Dazu kommt ein Versandhandel für medizinisches Marihuana.

Cannabis-Riegel mit weißer Schokolade und Matcha

Das Unternehmen Kiva nutzt die Cannabis-Pflanze zur Herstellung verschiedener Leckereien. Dazu gehören schokoladenüberzogene Espressobohnen ebenso wie Cannabis-Schoko-Riegel und mit Cannabis versetzte Minzbonbons. Die Firma hat schon 2013 Preise beim High Times Cannabis Cup abgeräumt und vertreibt ihre Waren in den Bundesstaaten Kalifornien, Arizona, Nevada und Illinois. Preistechnisch liegen die Schokoriegel zwischen zehn und 20 Dollar.

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Die Köpfe hinter Défoncé Chocolatier setzen auch auf Schokolade, wollen für ihre Produkte aber noch einen extra Kick. So gibt es die Cannabis-Riegel in Geschmacksrichtungen wie „weiße Schokolade mit Matcha“, „Kaffee“ oder mit „Minz-Aroma“. Jeder Riegel kostet zwischen 20 und 30 Dollar und enthält etwa 90 Milligramm THC. Die Riegel lassen sich leicht in Stückchen mit je 5 Milligramm THC teilen – für Einsteiger sozusagen. Die Läden befinden sich nur in Kalifornien.

Nicht nur Cannabis-Produkte mit THC sind gefragt

Bei Herb Essntls schließlich wird nicht gefuttert, sondern gecremt. Das Unternehmen hat sich auf Hautpflegeprodukte spezialisiert, die zwar das Öl aus den Cannabis-Pflanzen enthalten, aber nicht den berauschenden Wirkstoff THC der weiblichen Cannabispflanzen. Lippenbalsam, Gesichtscreme und weitere Produkte werden international in ausgewählten Geschäften angeboten. Eine Körperlotion beispielsweise kostet 48 Dollar, ein Lippenbalsam 12 Dollar.