Vier Jahre nach ihrem Tod: Witwer erfüllt Wunschliste seiner Frau

Vier Jahre nach ihrem Tod: Witwer erfüllt Wunschliste seiner Frau

Was für ein Liebesbeweis: Vier Jahre nach dem Tod seiner Frau Michelle erfüllt Witwer Steve Boryszczuk ihre letzten Träume. Um ihre Wunschliste abzuarbeiten, ist der 51-Jährige bereits um die halbe Welt gejettet. Auch, weil er mehr Aufmerksamkeit für die Krankheit generieren will, an der Michelle gestorben ist.

Mit nur 43 Jahren starb Michelle Boryszczuk an Alzheimer. Die Erkrankung, die vor allem mit hohem Alter assoziiert wird, kann entgegen der landläufigen Meinung auch jüngere Menschen befallen. Wie der Witwer der Verstorbenen berichtet, war seine Frau bereits im Alter von 39 Jahren arbeitsunfähig.

Um ihr Gedenken in Ehren zu halten und auf Alzheimer in jungen Jahren aufmerksam zu machen, bereist Steve Boryszczuk nun die ganze Welt. 2013, kurz nach Michelles Tod, begann er damit, die Destinationen zu besuchen, die seine Frau gern gesehen hätte.

"An jedem Ort, an den ich von Michelles Wunschliste reise, darf ich eine kleine Gedenkplakette für sie hinterlassen", erzählt der Witwer dem "Gimsby Telegraph". "Als sie gestorben ist, habe ich einige Haarsträhnen von ihr behalten. Die hinterlasse ich an den Orten, an die ich reise, damit sie in all den Ländern sein kann, die sie so gern besucht hätte."

Mittlerweile hat es Steve Boryszczuk nach Costa Rica, China und Peru geschafft: "In Costa Rica habe ich eine Plakette hinter einem Wasserfall im Regenwald angebracht, in Peru an einem Stein 10.000 Fuß über Normalnull", verrät der Witwer.

Seine nächste Station wird ihn in den Himalaya führen: "Es wird die letzte Plakette sein, die ich hinterlasse. Es ist mir sehr schwer gefallen, diese Reise ohne sie zu machen." Am Freitag, den 20. Oktober soll es nun Richtung Nepal gehen. Gemeinsam mit einem Freund will der Witwer dort 100 Gebrigskilometer in 10 Tagen zurücklegen und ein letztes Zeichen für seine Michelle setzen.