Viel Gemüse, kein Junkfood: So diszipliniert ist Frankreichs First Lady

Bei Brigitte Macron hat Fast Food keine Chance. (Bild: Ap Photo)

Auch mit 64 Jahren ist Brigitte Macron noch in Topform – das kommt nicht von ungefähr. Jetzt hat ihr Koch verraten, was bei den Macrons auf den Teller kommt und was aus der Küche des Präsidentenpaares verbannt wird.

Ihre schlanke Figur verdankt die französische First Lady Brigitte Macron vor allem ihrer Disziplin. Die Ansage für Koch und Küche im Élysée-Palast lautet: „kein Junkfood“. Doch wenn der Präsidentengattin nach einem Wein und etwas Käse zumute ist, gönnt sie sich auch mal einen edlen Tropfen samt Leckerbissen, verriet Chefkoch Guillaume Gomez im Interview mit der britischen Wochenzeitung „The Sunday Telegraph“.

In der Regel scheinen die Mahlzeiten im Hause Macron klar festgelegt zu sein: Täglich sollen rund zehn verschiedene Obst- und Gemüsesorten auf dem Esstisch von Präsident Emmanuel Macron (39) und seiner Ehefrau landen – am liebsten in Form von typisch französischer Landküche. Dabei sollen die Macrons großen Wert darauf legen, dass die verwendeten Produkte für ihre Speisen nicht weiter als 100 Kilometer von Paris entfernt angebaut werden. Die Kräuter kommen sogar aus dem palasteigenen Garten.

Schokolade steht für Emmanuel Macron so gut wie nie auf dem Speiseplan. (Bild: Ap Photo)

Für das französische Staatsoberhaupt darf es hin und wieder ein klassisches Cordon Bleu sein, auch wenn das nicht unbedingt zur leichten Kost gehört. Beim Thema Schokolade weiß die First Lady den Präsidenten dann allerdings wieder in die Schranken zu weisen: Bereits während seines Wahlkampfes schritt sie beim Verlangen ihres Ehemannes nach Schokolade ein und meinte: „Nein, ich will nicht, dass du Schweinereien isst“, wie ein Dokumentarfilm über Emmanuel Macron kurz nach dessen historischen Wahlsieg im französischen Fernsehen mit einem Augenzwinkern bewies.