Video-Homestory bei David Jarolim : „Ich will zurück zum HSV – das steht fest“

Der Tscheche hat Heimweh nach Hamburg.

Sollte es für die Tschechen heute zum großen Wurf reichen, dann hat er seinen Anteil daran. Bis in den Abend hinein sezierte David Jarolim (38) das DFB-Team am TV, Confed-Cup-Finale gegen Chile, rauf und runter, immer wieder. Die Erkenntnisse wanderten an Papa Karel (61), der die Tschechen trainiert – und heute den Weltmeister ärgern will. Könnte ein großer Tag im Hause Jarolim werden. Zuvor lud der Ex-HSV-Kapitän die MOPO zum Hausbesuch.

Rozkoš, knapp 20 Autominuten von der Prager City entfernt. Hier ist das neue Reich der Jarolims. Auf mehr als 400 Quadratmetern haben sich David, seine Frau Denisa und die Kinder Ela (wird bald sieben Jahre alt), Lucas (vier) und „Küken“ Sofie (acht Monate) ihr Paradies geschaffen. Ein Trophäenraum, ein kleiner Weinkeller, dazu ein Swimmingpool und der Spielplatz für die Kleinen – alles da. Und endlich hat der Papa Zeit für seine Familie …

MOPO: Herr Jarolim, wie lebt es sich ohne Fußball?

David Jarolim: Er ist ja trotzdem da (lacht). Ich werde jetzt beim Länderspiel auch als TV-Experte dabei sein.

Dann erklären Sie uns doch bitte mal, was mit Tschechiens Fußball passiert ist. Zu Ihrer Zeit zählte das Nationalteam zu den besten Europas. Wo ist der Unterschied?

Da gibt es ein gutes Beispiel. Ich war Kapitän beim HSV und wenn ich zum Nationalteam kam, durfte ich zehn Minuten spielen. So war das. Knallhart. Mittlerweile gibt es nur noch drei, vier Spieler, die Stammplätze im Ausland haben. Das sagt vieles aus.

Aber woran liegt es?

Die Talentausbilder hier wissen es selbst nicht. Vielleicht ist das Problem,...Lesen Sie den ganzen Artikel bei mopo