Video mit Cat-Content: Warum die CDU jetzt die Katze aus dem Sack lässt

Erwischt! Mit einem Videoclip wirbt die CDU für mehr Sicherheit

Die Berliner CDU unterstützt das "Aktionsbündnis für mehr Videoaufklärung und Datenschutz" und macht sich nun ebenfalls für ein Volksbegehren stark. Ziel ist die Möglichkeit für die Polizei, kriminalitätsbelastete Orte dauerhaft mit Kameras überwachen zu können. Das teilten Stefan Evers, Generalsekretär der Hauptstadtunion, und CDU-Innenexperte Burkard Dregger am Freitag mit.

Sobald die amtliche Kostenschätzung der Innenverwaltung für das Volksbegehren vorliegt, wolle man mit der Unterschriftensammlung beginnen, insbesondere an den Ständen der Partei für den Bundestagswahlkampf, so Evers. In den sozialen Medien wirbt die CDU auch mit einem Katzenvideo. Darin ist eine Katze zu sehen, die erwischt wird, wie sie in einer Schublade wühlt und auf ein rotes Tuch stößt.

Dregger verwies darauf, dass die Aufklärungsquote in Berlin mit 42 Prozent sehr niedrig sei, bei Diebstählen liege sie nur bei 19 Prozent. In etlichen Deliktbereichen gebe es einen Anstieg der Fälle. Dagegen habe die Videoüberwachung bei der BVG dazu geführt, dass dort Vandalismusschäden um 70 Prozent, Körperverletzungen um 35 Prozent zurückgegangen seien. "Warum nutzen wir solche Erfolge nicht für gefährliche Orte in Berlin? Die Bürger erwarten das von uns", sagte Dregger.

Der Vorstoß von Innensenator An­dreas Geisel (SPD), einige gefährliche Orte künftig mit mobiler Videotechnik überwachen zu lassen, stieß bei den beiden CDU-Politikern erwartungsgemäß auf wenig Zustimmung. Die mobilen Anlagen seien zu t...

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