Gentner nach Gesichtsverletzung vor Comeback: "Kein erhöhtes Risiko"

SID
Gentner nach Gesichtsverletzung vor Comeback: "Kein erhöhtes Risiko"

Stuttgarts Kapitän Christian Gentner steht nach knapp zweimonatiger Pause wegen einer schweren Gesichtsverletzung früher als geplant vor seinem Comeback. "Er ist eine Option für Freitag. Er hat gut und genug trainiert. Er schont sich nicht. Wenn keine verrückten Dinge mehr passieren, wird er in den Kader zurückkehren", sagte VfB-Trainer Hannes Wolf vor dem Bundesligaspiel am Freitag (20.30 Uhr/Eurosport Player) gegen Borussia Dortmund.
Die Rückkehr des Mittelfeldspielers sei "für die Schwere der Verletzung überraschend", ergänzte Wolf. Die Ärzte würden aber sagen, "dass es kein erhöhtes Risiko gibt". Er sei auf jeden Fall "froh, dass er wieder dabei ist". 
Der 32-Jährige wird mit einer Gesichtsmaske auflaufen, mit der er seit einiger Zeit auch trainiert. Diese gehöre "in den nächsten Wochen und Monaten zu meiner Arbeitskleidung dazu", sagte Gentner zuletzt.
Gentner hatte Mitte September im Bundesligaspiel gegen den VfL Wolfsburg bei einem Zusammenprall mit Keeper Koen Casteels schwere Gesichtsverletzungen erlitten und war zweimal operiert worden. Anfang Oktober wurde das Sportverbot aufgehoben, seit gut zwei Wochen trainiert er wieder mit dem Team.
Es sehe "wieder alles völlig normal aus, und es fühlt sich auch gut an. Das ganze Reha-Programm ist hervorragend verlaufen", sagte er unlängst.
Neben Gentner kann Wolf gegen den BVB auch wieder auf Abwehrchef Holger Badstuber zurückgreifen, der wegen muskulärer Probleme gefehlt hatte. Auch Santiago Ascacibar steht nach abgelaufener Sperre zur Verfügung. Dagegen fehlt Dzenis Burnic wegen einer Gelb-Rot-Sperre.
Für Wolf, beim BVB als Juniorentrainer erfolgreich, ist es das erste Aufeinandertreffen mit seinem Ex-Klub. "Das ist persönlich natürlich etwas Besonderes", sagte der 36-Jährige. Da die Borussia seit Wochen in der Krise steckt, habe die Partie gegen den VfB aber auch "eine Riesenbedeutung für den BVB bekommen".