Vettel mit Verständnis für Hamilton

Vettel mit Verständnis für Hamilton
Vettel mit Verständnis für Hamilton

Es ist bisher noch die Saison von Lewis Hamilton. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Formel 1)

Der siebenmalige Weltmeister liegt zurzeit nur auf Position sechs in der Fahrerwertung und hat bereits 75 Punkten Rückstand auf den führenden Max Verstappen. (DATEN: Die Fahrerwertung der Formel 1)

Hinzukommt noch, dass sein Teamkollege George Russell besser als er unterwegs ist und ihn so einem schlechten Licht dasteht.

Kein Wunder, dass er sich aus lauter Frust zuletzt vehement beschwert hat.

Vettel stärkt Hamilton den Rücken

Nun springt dem Engländer ein langjähriger Konkurrenz zur Seite. „Wenn man den Sport so kennenlernt, wie ich es getan habe und Lewis es getan hat, ist es das Ziel, zu gewinnen und an der Spitze zu stehen“, schildert Sebastian Vettel bei Sky Sports und schiebt an, „reizt es dich, Achter, Zwölfter oder 13. zu werden? Nein, das tut es nicht, wenn du weißt, dass du so oft Erster geworden bist - und in Lewis‘ Fall öfter als jeder andere.“

Das komplette Gegenteil ist hingegen bei Russell der Fall. „Drei Jahre lang hat er sich bei Williams am Ende des Feldes zu Tode gequält und den einen oder anderen Punkt geholt, und dann ist er plötzlich Achter oder Zwölfter und das Leben ist für ihn erstaunlich“, erläutert der Heppenheimer.

Mit diesem Selbstvertrauen hat sich der Engländer ein gutes Standing erarbeitet. Mit 84 Punkten liegt er auf Platz vier in der WM und kam als einziger Fahrer bisher immer in die Top 5. (DATEN: Der Rennkalender der Formel 1)

„Jeder Mensch ist anders, aber man muss von außen betrachtet fair sein und sagen: ‚Wird Lewis so begeistert sein, wenn er Achter wird, wie George es wahrscheinlich ist?‘ Nein, und es würde mich überraschen, wenn er es wäre“, meint Vettel, dessen Situation Ähnlichkeiten aufweist mit seinem langjährigen Konkurrenten.

Nichts destotrotz stehen die beiden Fahrer weiterhin unter enormen Druck.

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