Verwirrung kann Zeichen für Höhenkrankheit sein

Wer in den Bergen wandert und verwirrt wirkt, könnte von der Höhenkrankheit betroffen sein. Foto: Tobias Hase/dpa

Beim Trip in die Berge wollen Urlauber eigentlich den Kopf frei bekommen. Umso ungünstiger ist es dann, wenn sie leicht reizbar sind oder Orientierungsstörungen haben. Dies können Anzeichen für die Höhenkrankheit sein.

Baierbrunn (dpa/tmn) - Fühlen Urlauber sich in hohen Lagen wie betrunken, kann das ein Zeichen für die sogenannte Höhenkrankheit sein. Betroffene erscheinen verwirrt oder sehr gereizt. Teils fällt es ihnen schwer, einen Fuß vor den anderen zu setzen. Solche Warnsignale sollte man sehr ernst nehmen.

Die Höhenkrankheit können nicht nur Bergsteiger bekommen, sondern auch Reisende, die in Höhen ab 2500 Metern unterwegs sind - also etwa nach Tibet oder Bolivien fliegen, berichtet die «Apotheken Umschau» (Ausgabe 8B/2017). Denn in hohen Lagen kann der Sauerstoff knapper werden. Der Körper versucht, sich an den veränderten Luftdruck anzupassen. Dabei verengen sich die Gefäße. Im schlimmsten Fall kann dabei ein lebensbedrohliches Höhen-Lungenödem entstehen. Anzeichen dafür sind Husten und Atemnot. Dann brauchen Betroffene sofort einen Notarzt.