Verwaister Posten: Trump will "Fox"-Kommentator als Botschafter in Berlin

Richard Grenell

Der außenpolitische Kommentator Richard Grenell soll neuer US-Botschafter in Deutschland werden. Präsident Donald Trump wolle den früheren US-Sprecher bei den Vereinten Nationen (UN) als Botschafter nach Berlin schicken, teilte das Weiße Haus am Freitagabend mit. Der US-Senat müsste eine offizielle Nominierung noch bestätigen.

Grenell hatte in der Amtszeit des US-Präsidenten George W. Bush zwischen 2001 bis 2008 als Sprecher für vier UN-Botschafter der USA gedient - länger als jeder andere in dieser Position. 2010 gründete er die Beratungsfirma Capitol Media Partners, die Politiker, Behörden und Konzerne bei ihrer "internationalen strategischen Kommunikation" berät.

Auf seiner eigenen Internetseite erwähnt Grenell auch, dass er der erste offen schwul lebende Sprecher eines republikanischen Präsidentschaftsbewerbers war. 2012 hatte er kurzzeitig für Mitt Romney gearbeitet. Er lebt derzeit in Los Angeles.

Grenell hatte vor wenigen Tagen nach einem Treffen mit Präsident Donald Trump ein Foto von dem Treffen ins Internet gestellt und dazu geschrieben: "Danke, Mr. President." Gerüchte hatten ihn bereits als möglichen UN- oder Nato-Botschafter der USA genannt.

Der 50 Jahre alte Grenell gilt als einer der ersten und stärksten Unterstützer des außenpolitischen Kurses von Donald Trump. Der im Bundesstaat Michigan geborene Grenell tritt oft beim konservativen Sender Fox News auf; seine Beiträge erscheinen aber auch im "Wall Street Journal", bei "Politico", CBS News...

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