Vertragsgespräche auf Eis: RB-Trainer Ralph Hasenhüttl reagiert auf Rangnick-Maßnahme

Ralph Hasenhüttl ist zwar nicht mehr Trainer von RB Leipzig, könnte den Bullen aber trotzdem noch eine Millionenablöse einbringen.

Trainer Ralph Hasenhüttl von RB Leipzig hat auf die Maßnahmen von Sportdirektor Ralf Rangnick, alle Vertragsgespräche bis zum Ende der Saison auf Eis zu legen, geantwortet. "Ich glaube nicht, dass dies als Kritik am Trainerteam gedacht war, sondern dass es ein Aufruf an alle war, dass es nur gemeinsam geht. Es hat weniger mit dem System zu tun, als mit der Mentalität, sich mit dem allerletzten Einsatz reinzuwerfen", sagte Hasenhüttl nach der 2:5-Klatsche der Sachsen gegen Hoffenheim dem kicker.

Er spüre innerhalb des Vereins nach wie vor sehr viel Vertrauen, erklärte der Österreicher: "Man sollte unsere Arbeit nicht über die letzten zwei Wochen definieren, sondern über die letzten zwei Jahre. Da haben wir immer wieder Lösungsansätze für Probleme gefunden. Und das werden wir auch jetzt wieder versuchen."

Hasenhüttl ist indes weiterhin bereit, sich mit den RB-Bossen über die Zukunft zu unterhalten: "Ich habe signalisiert, dass ich gerne hier Trainer bin und - wenn der Verein es wünscht - hier auch gerne länger Trainer bleiben würde. Daran hat sich nichts geändert. Der Verein muss entscheiden, in welche Richtung es gehen soll", sagte er.