Nach Vertragsauflösung: RB Leipzig fordert offenbar Ablöse für Ralph Hasenhüttl

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Nach Vertragsauflösung: RB Leipzig fordert offenbar Ablöse für Ralph Hasenhüttl

Ralph Hasenhüttl und Leipzig gehen ab dem Sommer getrennte Wege. RB will seinen Trainer jedoch nicht einfach so der Konkurrenz zur Verfügung stellen.

Obwohl sich Trainer Ralph Hasenhüttl und RB Leipzig am Mittwoch auf eine Vertragsauflösung geeinigt haben, soll Sportdirektor Ralf Rangnick nun doch auf eine Ablöse für den noch bis 2019 unter Vertrag stehenden Fußball-Lehrer pochen. Das berichtet Funke Sport unter Berufung auf Beraterkreise.

Demnach gehen Leipzig und Hasenhüttl zwar nicht gemeinsam in die kommende Saison, Hasenhüttl bleibt aber weiterhin ohne Funktion angestellt. Potenzielle Interessenten müssten daher eine Ablöse für den Trainer bezahlen und ihn aus seinem Vertrag herauskaufen.

Leipzig hofft auf mehr als zwei Millionen Euro für Hasenhüttl

Rund zwei Millionen Euro wird Hasenhüttl in seinem letzten Vertragsjahr verdienen. Dementsprechend rechnet Leipzig wohl damit, einen Interessenten zu finden, der mehr als diese zwei Millionen Euro für Hasenhüttl als Ablösesumme aufbringen würde. Eine vorzeitige Auflösung des Vertrags würde Leipzig angeblich 1,5 Millionen Euro Abfindung kosten

Angesichts dessen, dass zuletzt einige Vereine am ehemaligen Trainer der Roten Bullen interessiert gewesen sein sollen, könnte diese Rechnung zwar aufgehen, doch die begehrten Trainerstellen in der Bundesliga beim FC Bayern und Borussia Dortmund sind mittlerweile wohl vergeben.

FC Bayern war an Hasenhüttl interessiert

Während der FC Bayern, der im Winter bereits großes Interesse an einer Hasenhüttl-Verpflichtung kundgetan haben soll, mittlerweile Niko Kovac geholt hat, steht der BVB vor einem Engagement von Lucien Favre als Nachfolger von Peter Stöger.

Dennoch scheint es nicht unwahrscheinlich, dass Hasenhüttl nach Beginn der neuen Saison ein Thema in der Bundesliga wird. Der Trainer und RB hatten sich für eine Trennung entschieden, nachdem Leipzig Hasenhüttl zunächst keinen neuen Vertrag über 2019 hinaus anbieten wollte.