Verstorbene frühere First Lady Barbara Bush in Texas beigesetzt

Die verstorbene frühere First Lady Barbara Bush ist am Samstag im US-Bundesstaat Texas beigesetzt. An der Trauerzeremonie in Houston nahm neben der Familie unter anderen First Lady Melania Trump teil, nicht aber US-Präsident Donald Trump

Ehemalige US-Präsidenten, Familienangehörige und Freunde haben in einer bewegenden Feier von der verstorbenen frühere First Lady Barbara Bush Abschied genommen. Bush wurde am Samstag im US-Bundesstaat Texas beigesetzt.

An der Trauerzeremonie in der St. Martin's Episcopal Church in der Großstadt Houston nahmen vier Ex-Präsidenten teil: neben dem Witwer und Ex-Präsident George H.W. Bush, Barbara Bushs Sohn George W. Bush, Bill Clinton und Barack Obama.

Amtsinhaber Donald Trump hatte eine Teilnahme abgesagt - nach offizieller Begründung, um eine Störung der Zeremonie durch erhöhte Sicherheitsmaßnahmen zu vermeiden. Stattdessen kam First Lady Melania Trump. In einer Erklärung kondolierte sie der Bush-Familie. Es sei ihr "eine Ehre" gewesen, Barbara Bush Respekt zu zollen.

Sohn Jeb Bush, ehemaliger Gouverneur von Florida und Ex-Präsidentschaftskandidat würdigte seine verstorbene Mutter als "Lehrerin und Vorbild". Sie sei ihnen stets Wegweiserin in "schwierigen Zeiten" gewesen, in steter "bedingungsloser" Liebe.

Barbara Bush war am Dienstag im Alter von 92 Jahren gestorben. Sie galt als Herz und Mittelpunkt der Politikerdynastie Bush und war bekannt für ihre Schlagfertigkeit und ihren trockenen Humor. Als First Lady in den Jahren 1989 bis 1993 setzte sie sich für allem für Leseprogramme ein und gründete eine entsprechende Stiftung.