Verstoß gegen das Financial Fair Play? Paris Saint-Germain "bedauert" entsprechenden Medienbericht

Gemäß eines Medienberichts könnten unverhältnismäßig hohe Sponsorendeals PSG in Bedrängnis bringen. Der Klub dementierte zügig.

Der designierte französische Meister Paris Saint-Germain hat einen Medienbericht dementiert, in dem es am Dienstag hieß, dem Klub drohe wegen eines Verstoßes gegen die Regeln des Financial Fair Play eine Strafe der UEFA.

Die Financial Times hatte gemeldet, PSG habe Sponsorenverträge abgeschlossen, deren Höhe weit über den marktüblichen Deals liege. Die Verträge sollen rund 200 Millionen Euro wert sein und dabei geholfen haben, im vergangenen Jahr die 222 Millionen Ablöse für Starstürmer Neymar zu stemmen.

PSG muss sich am 20. April bei der UEFA erklären

PSG, das sich am 20. April wegen seiner Finanzen vor der UEFA erklären muss, veröffentlichte daraufhin ein Statement, in dem es heißt: "Paris Saint-Germain kann nur bedauern, dass wenige Tage vor einem Treffen mit der UEFA in der britischen Presse falsche Informationen veröffentlicht werden."

Man habe sich an die Rahmenbedingungen gehalten, auf die sich 2014 der Verband und PSG verständigt hätten und die bis 2017 gültig gewesen seien. Die UEFA sei ständig über die Finanzen des Vereins im Bilde.

"Paris Saint-Germain wird den Fall in Ruhe am 20. April bei der UEFA und ihren Vertretern vorlegen", so der Spitzenreiter der Ligue 1 abschließend.